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das_mittelmeer:biogeographie:biogeographie_der_heutigen_fauna_und_flora

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das_mittelmeer:biogeographie:biogeographie_der_heutigen_fauna_und_flora [2015/08/26 14:46]
jakob angelegt
das_mittelmeer:biogeographie:biogeographie_der_heutigen_fauna_und_flora [2015/09/04 11:50] (aktuell)
jakob
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 Die räumliche Verteilung der Organismen hängt auch wesentlich von abiotischen Faktoren ab. In seiner Gesamtheit zeigt das Mittelmeer folgende Eigenschaften:​ hohe Wasseroberflächentemperatur,​ konstante, relativ hohe Temperatur in der Tiefe, hohe Salinität, Nährstoffabnahme und Gradienten dieser Faktoren. Beispielsweise nimmt die Wassertemperatur und Salinität nach Osten hin zu und der Nährstoffgehalt ab. Die räumliche Verteilung der Organismen hängt auch wesentlich von abiotischen Faktoren ab. In seiner Gesamtheit zeigt das Mittelmeer folgende Eigenschaften:​ hohe Wasseroberflächentemperatur,​ konstante, relativ hohe Temperatur in der Tiefe, hohe Salinität, Nährstoffabnahme und Gradienten dieser Faktoren. Beispielsweise nimmt die Wassertemperatur und Salinität nach Osten hin zu und der Nährstoffgehalt ab.
  
-Klimatische Faktoren ermöglichen eine geographische Gliederung der Meeresgebiete in Regionen und Provinzen. Diese Gliederung muss mit der horizontalen und vertikalen Unterteilung des dreidimensionalen Wasserkörpers in Lebensräume in Einklang gebracht werden, Lebensräume,​ die durch die dort vorkommenden Organismen definiert sind. Das Mittelmeer ist maximal ​5120 m tief. Die herkömmlichen Definitionen von Tiefenzonen wie Bathyal, Abyssal und Hadal können daher nur bedingt oder gar nicht verwendet werden. Hinzu kommt, dass die Temperatur in der Tiefe nirgends 10 °C, geschweige denn 4 °C erreicht, die üblicherweise in der Tiefsee der Ozeane vorherrscht. Die Begrenzungen der einzelnen Tiefenstufen für die lichtlose Zone fällt vielfach unscharf aus (vgl. „Tiefsee“ im Kapitel „Lebensräume“).+Klimatische Faktoren ermöglichen eine geographische Gliederung der Meeresgebiete in Regionen und Provinzen. Diese Gliederung muss mit der horizontalen und vertikalen Unterteilung des dreidimensionalen Wasserkörpers in Lebensräume in Einklang gebracht werden, Lebensräume,​ die durch die dort vorkommenden Organismen definiert sind. Das Mittelmeer ist maximal ​5.120 m tief. Die herkömmlichen Definitionen von Tiefenzonen wie Bathyal, Abyssal und Hadal können daher nur bedingt oder gar nicht verwendet werden. Hinzu kommt, dass die Temperatur in der Tiefe nirgends 10 °C, geschweige denn 4 °C erreicht, die üblicherweise in der Tiefsee der Ozeane vorherrscht. Die Begrenzungen der einzelnen Tiefenstufen für die lichtlose Zone fällt vielfach unscharf aus (vgl. „Tiefsee“ im Kapitel „Lebensräume“).
das_mittelmeer/biogeographie/biogeographie_der_heutigen_fauna_und_flora.txt · Zuletzt geändert: 2015/09/04 11:50 von jakob