Die MareMundi Station Krk – Schule am Meer

– Ein faszinierenderes Klassenzimmer kann man sich kaum vorstellen –

Die MareMundi Station Krk hat sich folgende Ziele gesetzt:
Die Sensibilisierung der Jugend für die Natur und Umwelt und speziell des größten Ökosystems der Welt, dem Meer!

„Nur was man kennt, kann man lieben – nur was man liebt, will man schützen“

 

Unter diesem Motto entstand 2015 die MareMundi Station auf der Insel Krk in Kroatien, die sich nach einigen Jahren des vollen Einsatzes zu dem entwickelt hat, was sie heute ist: Eine Schule am Meer!
Im Rahmen von Natur- und meereskundlichen Schulprojektwochen, Universitäts-Seminaren und Lehrerfortbildungen begrüßen wir jährlich rund 800 Gäste, die unter professioneller Leitung mit uns die Meere und die Inselwelt der Kvarner Bucht erkunden.

Das Programm während so einer Projektwoche ist sehr vielfältig gestaltet:

  • Biologie & Ökologie (Meeresbiologie, Ozeanografie, Zoologie, Botanik)
  • Meeres- & Umweltschutz
  • Geografie, Geologie, Klima & Mittelmeerkunde
  • Kultur & Geschichte

Die Wissensvermittlung findet vorrangig in der Natur und im Meer statt, wodurch eine direkte Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis entsteht!
Wir versuchen z.B. in kleinen Gruppen schnorcheln zu gehen und stellen dabei die wichtigsten Meeresbewohner, Lebensräume  und Zusammenhänge vor und beobachten sie gemeinsam. Unter unserer Aufsicht darf man auch mal Tiere hochtauchen und anfassen: Hat man erst mal einen stacheligen Seeigel in der Hand und beobachtet wie sich jeder seiner kleinen Stacheln bewegt, oder wie sich ein Seestern mit seinen hunderten Saugfüßchen an der Hand festhält, dann muss man einfach neugierig werden. Diese Neugierde und Begeisterung zu wecken haben wir uns zur Herzensaufgabe gemacht!

Genauso wichtig wie die Begeisterung ist für uns aber auch die Klarstellung, dass unsere Ozeane in großen Schwierigkeiten stecken und damit auch die gesamte Welt mit allen ihren fantastischen Bewohnern, dem Menschen eingeschlossen!
Neben der Globalen Erwärmung, der Versauerung, Ausbeutung und Verschmutzung der Meere und vielen weiteren Problemen, sehen wir es als unsere Aufgabe und auch als Lichtblick, wenn wir junge Menschen auf so etwas aufmerksam machen.
Der große Unterschied zum Lernen im normalen Klassenzimmer – bei uns erlebt man die Problematik hautnah! Sei das direkt bei einem Beach Cleanup, der einem dort hinsehen lässt wo man normalerweise nicht hinsieht, oder beim Mikroskopieren von Plankton- oder Sedimentproben, die von Mikroplastik nur so strotzen. Hat man das mal selbst erlebt und gesehen, so wird man sich dem Ausmaß erst bewusst und ist plötzlich auch viel empfänglicher für solche Umweltthemen, die wir dann natürlich auch ausführlich besprechen.

Unsere Mühe und Liebe für die Sache spiegelt sich auch direkt in den Feedbacks der Teilnehmer wider und so können wir Ihnen stolz die Ergebnisse der letzten Jahre vorstellen:

 

 

 

 

 

 

 


Die oben gezeigten Bewertungen sind Ausschnitte aus den elektronischen Evualuationsformularen der BegleitlehrerInnen.

Hier finden sie die Details zu den Feedbacks:    Feedback 2016     Feedback 2017     Feedback 2018     Feedback 2019

 


Oft bekommen wir Anfragen von Mitgliedern, Eltern oder LehrerInnen, die unsere Arbeit für sinnvoll halten und unser Programm gerne an ihren Schulen (bzw. der Schule des Kindes) vorstellen möchten. Diesen Einsatz wissen wir sehr zu schätzen und freuen uns über jeden der unsere Arbeit auch in der Öffentlichkeit weiterverbreitet, und sich damit auch für den Schutz der Meere einsetzt!

Diese Plattform stellt nun alle wichtigen Informationen über unsere Schulprojektwochen zur Verfügung und zeigt auch unseren Mitgliedern und Spendern, was wir durch Ihre finanzielle Hilfe und Manpower bereits erreicht haben – den Aufbau einer Schule am Meer! Zur Ihrer Information – Im Laufe der Jahre ist die Schule am Meer nicht mehr finanziell von Spendern abhängig! Dieses tolle Projekt mit gutem Zweck hat sich inzwischen so gut etabliert, dass sich das Blatt sogar gewendet hat und wir mit den Einnahmen der Schule am Meer in weitere MareMundi Projekte (z.B. Forschungsstipendien, Aufbau neuer Stationen) investieren können und werden!

Dies soll kein Anlass sein nun nicht mehr an MareMundi zu spenden – ganz im Gegenteil – es soll zeigen, dass sich der Einsatz und die Unterstützung gelohnt hat und etwas tolles erschaffen wurde! Vielen Dank dafür!!!

Nun aber zu den Informationen:

Welche Schulen sind geeignet?

Seitens MareMundi gibt es keine Einschränkungen bezüglich des Schultyps, wichtige Voraussetzung ist jedoch, dass die Teilnehmer schwimmen können. Im Laufe der Jahre betreuten wir viele Klassen aus verschiedenen Schultypen (NMS, (Real) Gymnasium, BORG, BAfEP, HTL, usw.) und Schulstufen (5. – 13. Schulstufe), wir passen die Themen und den Schwierigkeitsgrad an die Wünsche und Bedürfnisse der KursteilnehmerInnen an.

Auf Anfrage sind natürlich auch Kurse auf universitärem Niveau (Universitäts-exkursionen, Lehrerfortbildungen) möglich!

Für weitere Interessenten & Naturfreunde bieten sich diverse, von MareMundi geführten, naturkundliche & meeresbiologische (Tauch-) Exkursionen an (auf Anfrage).

 

Wann ist die beste Zeit?

Von Anfang April bis Mitte Juli und von Anfang September bis Ende Oktober sind Kurse auf Krk möglich. Die tatsächlichen MareMundi-Projekttage sollten zwischen Montag und Freitag liegen, die An- bzw. Abreise kann auch Wochenends stattfinden. Minimal 3 Projekttage, maximal 14 Projekttage. Um ein abgerundetes Programm zu gewährleisten, empfehlen wir 3-5 Projekttage, also eine Reisedauer von 5-7 Tagen. Ein Aufenthalt in Krk über die Dauer der Projekttage hinaus ist jederzeit möglich und kann, bei selbstständiger Organisation, gerne mit Kultur-, Sport- oder ähnlichen Projektwochen kombiniert werden.

Wie viele Teilnehmer braucht es?

Die optimale Gruppengröße liegt zwischen 18 Schüler und 45 Schüler (exklusive Lehrer). Größere Gruppen werden i.d.R. getrennt voneinander betreut, dies wird dann aber vorzeitig mit den LehrerInnen abgesprochen.

Was kostet so eine Projektwoche?

Die Preisgestaltung hängt im wesentlichen von Faktoren wie Reisezeitraum, Reisedauer, Gruppengröße und Anfahrtsort ab.

Hier zwei unverbindliche Preisbeispiele als Richtwert:

Beispiel 1:
Schulgruppe organisiert den Reisebustransfer und den Bus vor Ort selbst

Schulklasse aus Graz (30-40 SchülerInnen)
Termin: September
4 Projekttage + 5 Nächte im Hotel Omorika inkl Halbpension
Preis pro SchülerIn: ca. 290-320 Euro

Beispiel 2:
Reisebus inklusive aller Transporte im Paketpreis enthalten
Schulklasse aus Wien (30-40 SchülerInnen)

Termin: Juni
4 Projekttage + 5 Nächte im Hotel Omorika inkl Halbpension
Preis pro SchülerIn: ca. 420-470 Euro

Auf Anfrage berechnen unsere Reiseagenturen gerne den entsprechenden Paketpreis.

 

Wann sollte man anfragen/buchen?

Dies ist pauschal nicht zu beantworten und hängt stark von dem gewünschten Zeitraum ab. Die beliebtesten Monate sind Juni, Anfang Juli und September, für diesen Zeitraum sollte man ca. 2 Jahre im Vorhinein anfragen/buchen. Für die Monate April, Mai, Oktober sieht das schon etwas entspannter aus, aber je früher desto besser. Man kann sich natürlich auch auf die Warteliste stellen lassen, falls ein Gruppe absagt oder es Änderungen gibt.

Eine Übersicht über die freien Termine finden Sie im Buchungskalender 2020

Terminangaben im Online-Kalender sind unverbindlich. Fixe Terminzusagen können erst nach Rücksprache mit MareMundi, den Reiseagenturen und dem Hotel erfolgen, wir bitten um Verständnis.

Wo kann man anfragen/buchen?

Die Terminplanung erfolgt über MareMundi: projektwoche@mare-mundi.org.

Um die Anfrage kurz zu halten, bitte wir Sie folgende Daten anzugeben:

  • Name des Lehrers inklusive Telefonnummer und Email
  • Name der Schule
  • voraussichtliche Anzahl der Schüler
  • voraussichtliche Anzahl der Begleitlehrer
  • Reisedatum inkl. An- und Abreise (freie Termine bitte dem Buchungskalender entnehmen).
  • Anzahl der gewünschten MareMundi Kurstage vor Ort
    (Bei kurzen Reisedistanzen kann man auch am An- und Abreisetag einen Kurshalbtag buchen)
  • Soll unser Reisebüro einen Bus organisieren oder machen Sie das selbst?
    (Bitte beachten Sie die Infos unter Punkt „Anreise & Transportmittel vor Ort“)
  • Wollen Sie Bootsausflüge machen? (Siehe Punkt „Das Schiff M.B. Kosljun)
  • Sollten Sie oder Ihre Schule schon mal bei uns gewesen sein dann bitten wir um Bekanntgabe

Sollte ein Termin gefunden werden übernimmt unser Reisebüro die Angebotslegung, finanzielle Abwicklung und Organisation.

 


Wer betreut die Projektwochen?

Die Kursleitung übernimmt Dr. Robert Hofrichter (Gründer von MareMundi), Alexander Heidenbauer (Leitung MareMundi Station Krk) oder eine andere Person aus dem Team der MareMundi Station Krk.

Das Team besteht überwiegend aus jungen Biologen oder weit fortgeschrittenen Biologiestudenten mit jahrelanger Erfahrung im Kursbetrieb. Sie besitzen ausgeprägtes Detailwissen über die marinen Lebensräume und deren Bewohner, über Meeres- und Umweltschutz und arbeiten mit natur- und erlebnispädagogischen Methoden. Pro Schulklasse steht durchgehend mindestens ein Kursleiter zur Verfügung, dieser wird in der Regel von studentischen Mitarbeitern und Praktikanten unterstützt. Die Sicherheit im Wasser ist uns natürlich ein großes Anliegen, so ist das Verhältnis von Betreuer zu Schüler beim Wassergang zumindest bei 1:15, meist liegt es aber bei ca. 1:8. Natürlich sind sämtliche Betreuer zertifizierte Rettungsschwimmer!

Programmauswahl

Die Lehrer/Klassen/Schüler können inhaltliche Schwerpunkte wählen und den Verlauf des Kurses mitgestalten. Schwierigkeitsgrad, Lernziele und pädagogische Methoden werden an die Bedürfnisse der KursteilnehmerInnen angepasst. Wir bitten die Lehrer uns diesbezügliche Wünsche mitzuteilen. Der zuständige MareMundi Kursleiter meldet sich einige Wochen vor Kursbeginn beim verantwortlichen Begleitlehrer, um etwaige Fragen und Wünsche zum Kursprogramm zu klären.

Unsere Projektwochen umfassen ein vielfältiges Themenangebot, wenn nicht anders gewünscht werden folgende Schwerpunkte vermittelt:

  • Biologie & Ökologie (Meeresbiologie, Ozeanografie, Zoologie, Botanik)
  • Meeres- & Umweltschutz
  • Geografie, Geologie, Klima & Mittelmeerkunde
  • Kultur & Geschichte

Bei guten Witterungsverhältnissen kann das Tagesprogramm auch mit einem Boot durchgeführt werden (bitte beachten Sie, dass dadurch Mehrkosten, die vor Ort zu bezahlen sind, entstehen. Weitere Informationen dazu unter „Das Schiff M.B. Kosljun“.

 

Typischer Tagesablauf

Die Tage beginnen in der Regel mit einer Einführung in spannende naturkundliche, meeresökologische oder umweltbezogene Themen rund ums Mittelmeer. Es folgen Schnorchelgänge, Mikroskopieren, Workshops, Experimente, Bus- oder Bootsausflüge zu den schönsten Plätzen der Insel, Beobachtungen in der Natur, Bestimmen der gefundenen und gesichteten Tiere, naturkundliche Wanderungen und Städtebesuche.

Im Musterprogramm können Sie sich ein Bild davon machen, wie so ein Tag bei MareMundi ablaufen könnte. Das tatsächliche Programm wird aber immer erst vor Ort an die Wetterbedingungen angepasst, demnach macht es keinen Sinn, die Projektwoche Tag für Tag vorzeitig durchzuplanen (was LehrerInnen grundsätzlich sehr gerne machen). Das Team vor Ort ist sehr flexibel und bemüht sich immer ein vielseitiges, lehrreiches und spannendes Programm mit viel Abwechslung zu bieten, selbst wenn das Wetter schlecht ist.

Grundsätzlich gilt: Wir verbringen viel Zeit im Freien und im Wasser!

Deswegen wird am Beginn der Projekttage eine Sicherheitsbesprechung mit der Schulklasse durchgeführt (Erläuterung der Gefahren und Verhaltensregeln über und unter Wasser, Schnorcheltechnik). Diese Sicherheitsbesprechung ist auch bei kurzen Besuchen mit Schnorcheln verpflichtend!

Es gilt: Schnorcheln ist bei starkem Regen, Gewitter oder hohem Wellengang nicht möglich!

 

Tauchen

Es besteht außerdem die Möglichkeit, gegen Aufpreis, Tauchgänge mit unserem Tauchpartner Styria Günis Diving Center durchzuführen. Von Schnuppertauchen bis zu normalen Tauchgängen für zertifizierte Taucher ist alles möglich. Wir stimmen die Tauchaktivitäten, so gut es geht, mit dem Kursprogramm ab, während die einen tauchen, schnorcheln die anderen. Sie bekommen alle nötigen Unterlagen und Infos rund ums tauchen bei Anfrage zu einer Projektwoche. Weitere Informationen zu unserem Tauchpartner zu finden unter Punkt „Styria Günis Diving Center“.

INFRASTRUKTUR & UMGEBUNG

Die Insel Krk

Die Insel Krk ist die größte Insel der Adria und bietet viel Raum für sehr schöne Freilandexkursionen mit vielfältigem Programm. Sie ist in nur wenigen Stunden direkt über die Autobahn zu erreichen und eine Brücke verbindet die Insel mit dem Festland, wodurch man sich lange Wartezeiten auf eine Fähre spart.

Durch ihre Nähe zum Festland, ihre nördliche Lage und die besondere Form bildet sie die Übergangszone zwischen mitteleuropäischer und typisch mediterraner Vegetation. Mit anderen Worten, die Insel sieht mit jedem Kilometer etwas anders aus und birgt sowohl über als auch unter Wasser viele verschiedene Mikrohabitate und -klimate. So ist die Insel z.B. bekannt für die höchste Herpetofauna (Amphibien & Reptilien) aller Mittelmeerinseln und ist auch eine wichtige Zwischenstation für Zugvögel.

Die Altstädte der Insel (z.B. Krk, Vrbnik, Baska) sind schon von den Römern und Venezianern gebaut worden, so findet man in fast jedem Städtchen romantische enge Gassen, hohe Kirchtürme und abgerundeten Pflastersteinen wie aus dem Bilderbuch.

 

Die MareMundi Station Krk

Die MareMundi Station befindet sich im kleinen Städtchen Punat, in einer geschützen Bucht auf der Westseite der Insel Krk. Die Station ist integriert in das Hotel Omorika, welches auch gleichzeitig Unterkunft für die Schulklassen bietet, und verfügt über geeignete Räumlichkeiten für Vorträge und die Möglichkeit zum Mikroskopieren.

 

Das Schiff M.B. Kosljun

Die Highlights unserer Projektwoche sind sicherlich die Bootsfahrten zu den versteckten Stränden und Inseln rund um Krk. Hier hat man die Möglichkeit ungestörte Lebensräume zu erkunden und bekommt einen viel besseren Eindruck über die schöne Inselwelt, dessen Besonderheiten und Bewohner. Wir empfehlen vor allem die Ganztagesausfahrt zur Insel Plavnik.

Die M.B. Kosljun mit Kapitän Toni Zic & Niko Orlic ist ein schönes (im Piratenstil gebautes) Schiff, dass uns sicher und bequem zu den besten Plätze der Region bringt.
Unsere Kapitäne sind außerdem sehr gute Köche und verköstigen uns, zumindest beim Ganztagesausflug mit Essen & Getränken.

In der Regel unternehmen wir bei einer Schulprojektwoche folgende Bootsausfahrten:

  1.    Ganztagesausflug zur unbewohnten Insel Plavnik inkl. Mittagessen (Schnorcheln an tollen Steilwänden, kurze Wanderungen auf ein Hochplateau mit Gänsegeiern, Taranteln & Co, Beach-Clean-Up)
  2.    3-4 stündige Ausfahrt zu den unzugänglichen Stränden der Insel Krk inkl. Schnorcheln und Plankton ziehen
  3.    Abendliche Ausfahrt zur Stadt Krk mit ca. 2 stündigem Aufenthalt in der schönen Altstadt (ohne Programm)

Da die Bootsfahrten vom Wetter abhängen, können diese nicht pauschal mit dem Reisebüro mitgebucht werden und sind somit auch nicht im Reisepreis des Reisebüros inkludiert!
Bootsfahrten können also nur gegen Aufpreis bei MareMundi gebucht werden, die Preise gelten für SchülerInnen wie auch für das Lehrpersonal!

Die Kosten der Bootsfahrten sind via NETBANKING (Sammelrechnung) nach der Reise zu bezahlen!
Der zuständige Lehrer bekommt am Ende der Projekttage eine Sammelrechnung für die ganze Gruppe. Verrechnet wird nur, was auch konsumiert wurde, sollten also z.B. 3 Bootsfahrten gebucht, aber nur 2 konsumiert worden sein, dann werden auch nur diese in Rechnung gestellt. Die Sammelrechnung ist aufgeschlüsselt in SchülerInnen und LehrerInnen, sodass die LehrerInnen um eine Aufwandsentschädigung ansuchen können. Die Rechnung ist gesammelt zu überweisen, es sind keine Einzelüberweisungen möglich. Sollte NETBANKING keine Option sein, dann bitten wir dies frühzeitig bekannt zu geben. Die Preise zu den Bootsfahrten erhalten Sie gegen Anfrage.

Je nach Wetterlage nimmt sich der Kapitän das Recht, die Bootsfahrt aus Sicherheitsgründen (starker Wind, hoher Wellengang, Gewitter, etc.) abzusagen! In diesem Fall sorgt das MareMundi Team natürlich für ein schönes Ersatzprogramm ohne Boot. Sollte die Schulgruppe mehrere Tage gebucht haben wird natürlich versucht die Bootsfahrt an einem anderen Tag durchzuführen.

 

Die Tauchbasis Styria Günis Diving Center

Unser verlässlicher Partner Günther Rath (aus der Steiermark, wie sich aus dem Namen der Tauchbasis leicht erkennen lässt) ist unser Mann rund ums Tauchen!

Bei ihm hat die Schulklasse die Möglichkeit, gegen Aufpreis, Schnorchelequipment (Neopren, Maske, Schnorchel, Flossen & Füsslinge) auszuleihen oder einen Schnuppertauchgang/Tauchgang durchzuführen. Die Preise zum Equipment/Tauchen inkl. aller dafür nötigen Informationen und Anmeldeformulare bekommen Sie gegen Anfrage.

 

Hotel Omorika***

Das Hotel Omorika befindet sich im kleinen Städtchen Punat, in einer geschützten Bucht im Südwesten der Insel Krk. Es liegt rund 200 Meter von der Strandpromenade und 500 Meter vom Ortszentrum entfernt und bietet in nächster Nähe diverse Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und für die individuelle Versorgung: kleine Strände und Buchten, Spielplätze, kleiner Beachvolleyballplatz, Wakeboarding & Wasserski (einige Kilometer entfernt), kleine Bars, Eisdielen, Souvenirgeschäfte und Restaurants, Supermarkt, Geldwechselstube, Bankomat und Apotheke.

Die Schüler sind in der Regel in Drei- bis Vierbettzimmer mit Dusche und WC untergebracht. Mädchen und Burschen werden immer in getrennten Zimmern einquartiert, Lehrer bekommen in der Regel auf Wunsch ein Einzelzimmer. Standardmäßig wird auch für den Buschauffeur ein Einzelzimmer mitreserviert, die Kosten dafür sind bitte vor Ort direkt im Hotel zu bezahlen.

Die Verpflegung wird als Halbpension (Frühstück und Abendessen als Buffet) angeboten. Ein Supermarkt für den Einkauf einer Mittagsjause ist in unmittelbarer Nähe, die SchülerInnen sollten dafür also ca. 5-10 Euro täglich einplanen.

 

Anreise & Transportmittel vor Ort

Die Anreise erfolgt in der Regel durch Busse, ist aber auch über öffentliche Verkehrsmittel wie z.B. Flixbus, Bahn und Flugzeug (Flughafen Rijeka direkt auf der Insel Krk) möglich. Im Falle einer Anreise ohne Bus sollte selbstständig vor Ort ein Bus organisiert werden, es sollte die Mobilität der Gruppe vor Ort gegeben sein!

Bei einer üblichen Projektwoche fahren wir täglich unterschiedliche Strände an, damit man einerseits die Insel und die Lebensräume besser kennenlernt und andererseits um den vorherrschenden Winden und damit den Wellen auszuweichen. Je nach Destination muss mit 30-60 km Fahrt pro Projekttag gerechnet werden, in der Hochsaison fallen, je nach Destination, auch manchmal Parkgebühren an. Sollte sich eine Gruppe dazu entschließen ohne Bus anzureisen, dann muss ein eingeschränktes Kursprogramm in Kauf genommen werden. Die Strände in Punat sind zum Schnorcheln und für unsere Outdoor-Programme nicht besonders geeignet, hier verbringen wir die Zeit eigentlich nur für Vorträge, Workshops und zum Mikroskopieren.

WICHTIG: Der Reisebus darf keine Sondergrößen haben! Außergewöhnlich große Busse (z.B.: Doppeldecker, 3 -Achser, >50 Sitzplätze) oder Busse über 12,5 m Länge sind für viele unserer Destinationen nicht geeignet! Dies sollte unbedingt eingehalten werden, um einen reibungslosen Ablauf der Projektwoche zu gewährleisten. Außerdem ist dies auch wichtig für die Preisgestaltung, denn der Bus macht je nach Gruppengröße einen großen Teil der Kosten aus!

INDIVIDUELLE VORAUSSETZUNGEN + NÖTIGE AUSRÜSTUNG

Körperliche Voraussetzungen

SchülerInnen, die ins Wasser gehen, müssen (gut) schwimmen können! Falls SchülerInnen nicht schwimmen können, gesundheitliche (z. B. Epilepsie) oder sonstige Probleme haben (z. B. Gleichgewichtsstörungen, Absturzgefahr auf Felsen, Angst vor dem Wasser), die für die Exkursion relevant werden könnten, bitten wir die LehrerInnen dies bei der Anmeldung anzugeben! Sollte es viele schlechte oder Nicht-Schwimmer in der Klasse geben, wäre die Sinnhaftigkeit der Projektwoche zu hinterfragen. Die SchülerInnen bzw. deren Eltern erhalten ein Formular in Bezug auf die Sicherheit und Sicherheitsmaßnamen, das sie vor der Exkursion zusammen mit ihren Eltern ausfüllen und unterschreiben müssen. Die KursleiterInnen vor Ort nehmen sich das Recht, SchülerInnen, die die Sicherheitsvoraussetzungen nicht erfüllen können oder sich fahrlässig verhalten, von den Kursaktivitäten (z.B. Schnorcheln, Wandern auf der Felsküste o.Ä.) auszuschließen. In diesem Fall bemüht sich das Team bestmöglichst, den/die SchülerInnen mit alternativen Aufgaben in das Programm einzubinden.

Wir bitten die Erziehungsberechtigten und auch die SchülerInnen um absolute Ehrlichkeit und Genauigkeit, falls es irgendwelche relevanten Probleme geben könnte!

Mitzubringende Ausrüstung

  • Reisedokumente – ohne gültigem Reisedokument ist die Einreise nach Kroatien nicht erlaubt und kann mit hohen Strafen belangt werden!
  • Schnorchelequipment – Maske & Schnorchel sollten alle SchülerInnen mitbringen oder bei unserem Tauchpartner ausleihen! Flossen sind nicht unbedingt notwendig, aber vorteilhaft!
  • Neoprenanzug – selbst in den Sommermonaten ist ein dünner Neoprenanzug vorteilhaft, im Frühjahr und Herbst kann man nur mit einem Neoprenanzug längere Zeit im Wasser bleiben! Neoprenanzüge können bei unserem Tauchpartner geliehen werden!
  • Bade- bzw. Strandschuhe oder Füßlinge sind absolut notwendig für den Kursbetrieb!
  • Gutes Schuhwerk ist notwendig für den Kursbetrieb! Es reichen Turnschuhe oder gute Sandalen die am Fuß halten. Flip-Flops sind für den Kursbetrieb nicht geeignet!
  • Warme Kleidung / Regen- & Windschutz – bei einer Schlechtwetterfront kann es schon mal kalt werden, speziell bei den Bootsfahrten.
  • Sonnenschutz (Kappe, Kopftuch) und Sonnencreme
  • Bade- / Strandtücher
  • Trinkwasserflaschen – um den Plastikverbrauch zu minimieren, bitten wir, dass jeder Schüler eine eigene auffüllbare Trinkwasserflasche mitbringt!
  • Einkaufstasche oder Rucksack – um den Plastikverbrauch beim Einkauf im Supermarkt zu minimieren!
  • Große robuste Tragetasche (z.B. IKEA-Tragetasche) um nasses Schnorchelequipment und Neopren transportieren zu können.
  • Jausenbox
  • Etwas Geld für Jause, Getränke und Sonstiges (Supermarkt, Bankomat & Geldwechselstube direkt vor Ort)
  • Individuelle Hygieneartikel mit verschließbarer Box für den Einsatz im Freiland – wir befinden uns oft in der freien Natur ohne Toiletten o.Ä. und wollen die Umwelt nicht mit Hygieneartikel verschmutzen!

 

 

 

 

 

Bericht und Fotos: Alexander Heidenbauer
Redaktion: Stefan Haardt, Alexander Heidenbauer