Exkursionen jeden Monat: Suche nach fossilen Haizähnen

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Dr. Robert Hofrichter
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Exkursionen jeden Monat: Suche nach fossilen Haizähnen

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 24 Feb 2008 17:32

Expedition Prambachkirchen: Suche nach fossilen Haizähnen

Kommen Sie mit auf eine faszinierende Reise in die Vergangenheit!


Artikel Salzburger Nachrichten:
http://www.salzburg.com/nwas/index.php? ... vice&sort=

Der nächste Termin
Sonntag, 5. Oktober 2008
Treffpunkt: 9.30 Uhr, beim Gemeindeamt Prambachkirchen / Oberösterreich (nur wenige Kilometer westlich von Wels)

Wer will, kann bereits am Samstag, den 3. Oktober ab 15.00 anreisen (bitte bei Barna Kasiba anmelden). Wir übernachten in einem Gasthaus, am Abend gibt es einen Vortrag.

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Eine Kooperationsveranstaltung von mare-mundi, RSEC, Sharkproject und BUFUS (Biologische Unterwasserforschungsgruppe der Universität Salzburg)
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Und der Haifisch, der hat Zähne ...
Auf den Spuren fossiler Haie - eine Expedition nach Oberösterreich (Prambachkirchen) - 40 Millionen Jahre zurück.


Dr. Robert Hofrichter führt die Teilnehmer dieser spannenden Exkursion zu Fundplätzen fossiler Haizähne, erzählt aus der Stammesgeschichte der Haie und über eine Zeit, in der große Teile Österreichs von einem Meer bedeckt waren (Paratethys, Molassemeer).

Doch es geht uns nicht nur um theoretisches Wissen: Jeder kann sein
Glück versuchen, nach Fossilien graben und “seinen Zahn finden” … (bei den letzten beiden Exkursionen wurden insgesamt mehr als 150 Zähne gefunden, darunter auch recht große Zähne des größten Hais überhaupt, Carcharocles (Carcharodon) megalodon. Wir werden graben - und dabei spielerisch lernen!

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Auch für Kinder sehr gut geeignet (Teilnahme frei)!

Anmeldungen / Infos
Bitte Ihre / Deine Anmeldung an
Barna Kasiba, barna.kasiba@mare-mundi.eu
und in Kopie an
Robert Hofrichter, mittelmeer@aon.at
schicken!

Haftungsauschluss
Jeder Teilnehmer muss eine Erklärung unterschreiben, in der er die Kenntnisnahme der Sicherheitshinweise des Exkursionsleiters
bestätigt.

Preis
ohne ÜF (nur Sonntag) EUR 19,-, mit ÜF ab Samstag 52,- EUR

Bitte Fahrgemeinschaften bilden und die Umwelt schonen!

Ausrüstung
Verschiedene Siebe (Bauhaus; im Idealfall verschiedene. piiieps helfen kaum ...) & Grabwerkzeuge, kleine Schaufeln mitnehmen! Bitte auf passende Kleidung (je nach Wetter, Regen- und Windschutz) und Schuhwerk (viel Sand) achten. Stiefel oder höhere Schuhe sind vorteilhaft. Ein aufgeladenes Handy hilft (bitte die Nummer von Robert Hofrichter speichern: 0043 (0)650 821 74 88), Karte von Oberösterreich.

Weitere Termine 2008
Die Exkursion in die Erdvergangenheit Österreichs findet 2008 seit März ungefähr einmal monatlich statt (mit einer Pause im Winter). Interessenten können sich per Email in einen Verteiler eintragen (bei Barna Kasiba, barna.kasiba@mare-mundi.eu ), damit sie über einen Verteiler regelmäßig die nächsten Termine erfahren können. Auch das Forum informiert regelmäßig über die nächsten Termine.

Der Erlös der Veranstaltung kommt zu 100 % Forschungs- und Naturschutzprojekten am Mittelmeer und am Roten Meer zugute! Studenten wird geholfen, damit sie ihre Diplomarbeiten und weitere Forschungen und Meeresschutzprojekte umsetzen können

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Vanessa und der Megalodon...

... und die Kleinste fand den Größten ...



Das Wetter war den Haizahnsuchern wohl gesonnen, denn einen schöneren Spätsommertag hätten wir uns nicht erträumen können: ein heiterer, tiefblauer Himmel, strahlender Sonnenschein, klare Luft und - dennoch nicht zu heiß.
Etwa 25 junge und jung gebliebene Naturfreunde im Alter zwischen 4 und 76 haben sich am Samstag, den 9. September 2006,
in einer Sandgrube in Prambachkirchen eingefunden um an der ein- bis zweimal jährlich abgehaltenen zoologisch-paläontologischen Exkursion des fnz und RSEC „Auf den Spuren fossiler Haizähne“ teilzunehmen.
Exkursionsleiter Robert Hofrichter ermunterte die Teilnehmer geduldig zu sein und nicht gleich in den ersten Minuten auf den großen Fund zu hoffen und versprach, dass schließlich jeder „seinen Zahn“ finden wird. So war es auch: Insgesamt wurden an diesem Tag mindestens (geschätzte) 100 fossile Haizähne gefunden, allerdings waren eher wenige von ihnen größer als 2 cm. Einige schöne Isurus-Zähne erreichten allerdings 3,5 bis 4 cm.
In der Mittagspause erzählte Robert Hofrichter über die Stammesgeschichte der Haie und über eine Zeit, in der große Teile Österreichs von einem Meer bedeckt waren (Paratethys, Molassemeer).
“Auch für Kinder sehr gut geeignet!”, hieß es in der Ausschreibung, und das erfüllte sich auch. Denn für den Höhepunkt des Tages sorgte am späteren Nachmittag die kleine Vanessa (Schorn). Sie “stolperte”, ohne dabei groß zu suchen, in einem 20 m hohen Sandhügel, in dem die meisten Teilnehmer ihr Glück versuchten, über einen großen Megalodon-Zahn. Carcharocles (früher Carcharodon) megalodon war wohl der größte räuberische Hai überhaupt und erreichte 20 m. Die Aufregung war groß und keiner wollte seinen Augen trauen. Doch das Beweisfoto zeigt es ganz deutlich: Die Kleinste unter uns hat tatsächlich den größten Zahn gefunden! Wir gratulieren der kleinen Vanessa, die damit wohl auch eine wunderschöne Erinnerung für ihr ganzes Leben gewonnen hat.
Bereits bei der letzten Exkursion hat Helmut Wipplinger von Sharkproject gemeinsam mit seinem Sohn zwei wunderbare, wohl noch etwas größere Megalodon-Zähne gefunden. Beide haben dafür aber hart arbeiten, graben und viel Material durchsieben müssen. Wie Vanessa zeigt, geht es jedoch mit etwas Glück auch ohne Anstrengung!

Dazu eine Frage des Exkursionsteilnehmers Manfred Schorn:
Ich habe im Internet ein wenig recherchiert um die genaue Bestimmung des von Vanessa gefundenen Zahnes durchzuführen. Dabei habe ich nur wenig über in Österreich gefundene Carcharocles megalodon - Zähne finden können (die meisten Fundorte befinden sich in South- und North-Carolina, Florida und Peru). Stattdessen fand ich einige Berichte über Funde von Zähnen des Carcharocles chubutensis (eine frühe Art des Megalodon / 20-15 Mio.Jahre / frühe bis mittlere Miozän / der "echte" Carcharocles megalodon lebte angeblich von der mittleren Miozän bis späte Pliozän 2-15 Mio.Jahre). Beim Vergleich der Fotos mit unserem Zahn kann man eine gewisse Ähnlichkeit sehen. Obwohl ich auch einige Fotos von "echten" Megalodon-Zähnen gefunden habe, welche ebenfalls eine Ähnlichkeit aufweisen.
Kannst Du mir dabei helfen den "richtigen" Namen auf das Schild für den Zahn zu schreiben und ob meine Recherchen richtig sind (die meisten Infos fand ich auf http://www.sharktoothcollector.at <http://www.sharktoothcollector.at> ) ? Ich habe Fotos zur Unterstützung angehängt.
Vielen Dank !
Manfred Schorn office@schorn.co.at :D :lol
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aus Räuber, Monster, Menschenfresser

Es gibt viele Haifossilien …


https://mare-mundi.org/forum/view ... er+monster

Eine gute Nachricht für alle Fossiliensammler und Haifreunde: Es gibt sehr viele Haifossilien und an passenden Stellen kann sie jeder in Massen finden. Die schlechte Nachricht für die Sammler „klassischer“ Versteinerungen: Diese Fossilien sehen anders aus, als man sich diese in der Regel vorstellt. Denn als Überreste von Haien findet man nahezu ausschließlich ihre Zähne, und zusätzlich noch die winzigen Hautzähnchen (so genannte Placoidschuppen), die aber zu klein und mit freiem Auge kaum zu finden sind. Der in einem eigenen Kapitel beschriebene, 410 Mio. Jahre alte und im vorderen Körperbereich gut erhaltene Doliodus problematicus bildet eine seltene Ausnahme.

Der Grund, warum komplette Versteinerungen von Haien und Knorpelfischen so selten sind, ist leicht erklärt. Knorpel, aus dem das Skelett der Haie und aller anderen Knorpelfische besteht, versteinert schlecht. Knorpel ist zwar bei Wirbeltieren wie Knochen auch eine Art des Stützgewebes, doch histologisch (Gewebelehre) anders aufgebaut. Es versteinert nicht so leicht wie Knochen und nur in Ausnahmefällen bleibt es als Fossilie erhalten. In aller Regel verrottet es nach dem Absterben des Organismus relativ schnell.

Haizähne hingegen - und von denen produzieren Haie mit ihrem berühmten Revolvergebiss schon während ihres Lebens und schließlich mit ihrem Tod sehr viele - bleiben als Fossilie in Sedimentgesteinen oder auch losen Sedimenten, etwa Sandlagern, sehr gut erhalten. Nachdem sie dank dem Eifer eines Fossliensammlers nach 20 Millionen Jahren oder mehr wieder das „Licht der Welt erblicken“, sehen sie manchmal „wie neu“ aus - ein faszinierendes Erlebnis. Es verwundert nicht, dass sich die Suche nach fossilen Haizähnen größter Beliebtheit erfreut.

Fossile Haizähne waren den Menschen seit Jahrtausenden als „Zungesteine“ bekannt, ohne dass sie die Zusammenhänge hätten richtig deuten können. Seit dem Mittelalter häuften sich auch schriftliche Berichte. Berühmte Namen der Wissenschaftsgeschichte wie Conrad Gessner (1516 - 1565) befassten sich mit dem damals Unerklärlichen. Gessner verglich in seinem 1669 auch Deutsch erschienenem „Allgemeinen Thierbuch“ („Historia animalium“), einen „Zungenstein“ mit einem rezenten Haizahn. Man konnte gar nicht mehr von Ähnlichkeit sprechen; beide Gebilde sahen praktisch identisch aus. Obwohl die Epoche der Renaissance mit ihrer weltlichen, mathematisch-wissenschaftlichen Klarheit schon vorbei war, konnte die Zeit Gessners noch keine befriedigende Erklärung des Phänomens liefern. Ein Jahrhundert musste noch vergehen und ein weiteres Genie die Bühne betreten. Die Ideen der Renaissance wurden langsam abgelegt und von denen der Aufklärung abgelöst. In diesem Zwischenraum in der Mitte des 17. Jahrhunderts betritt ein Mann die Bühne, der seinem Einfluss nach durchaus mit Galilei mithalten kann, heute dennoch fast in Vergessenheit geraten ist.
Dieses Genie war Nicolaus Steno (1638 -1686), dem die Ähnlichkeit zwischen den „Zungensteinen“ und Haizähnen keine Ruhe ließ. Oft ging er in der italienischen Toskana auf Zungenstein-Suche. Er war der erste, der klarstellte, dass Zungensteine fossile Haizähne sind. Auf ihn geht die Einsicht zurück, dass Fossilien die Überreste einst lebender Organismen und nicht etwa natürliche Gesteinsauswüchse darstellen, wie dies zu seiner Zeit vielfach angenommen wurde.
„Die Muschel auf dem Berg. Über Nicolaus Steno und die Anfänge der Geologie“, ist der Titel eines wunderbaren Buches von Alan Cutler. In einer Rezension von Christoph Lenz werden die Einsichten Stenos wie folgt beschrieben: „Als dem guten Steno aber ein sensationeller Fang eines Haifischkopfes unter das Seziermesser kam, wurden die Weichen für seine späteren Theorien gelegt. Die Haifischzähne sahen den damals unter dem Namen Zungensteine bekannten Fossilien sehr ähnlich. Lange Zeit befasste sich der Beobachter mit seinem neuen Hobby. Die Entstehung dieser Steine war ein ungeklärtes Rätsel an dessen Lösung Steno eifrig arbeitete. Viele Wissenschaftler und Theologen machten sich daran, dieses Phänomen zu erklären. Waren die Zungensteine durch die Sintflut in die Berge gespült? Dies erklärte jedoch nicht warum sie direkt im Gestein eingeschlossen waren. Eine andere auch von der römischen Kirche unterstützten These war die Spontanerzeugung im Gestein selber, so wie man es auch bei der Herkunft von Fliegen aus Verwesungsprozessen annahm. Steno aber lies sich nicht mit einer so lapidaren unbeweisbaren Antwort abfertigen. War ihm doch die Notwendigkeit eines schlüssigen Beweises in der Naturwissenschaft durch sein großes Idol Galilei bekannt. Steno stellte erstmals die gewagte These auf, dass die Haifischzähne aus der gleichen Zeit, in der auch die Gesteine und die Berge selbst entstanden sind, stammen könnten. Diese Annahme setzte aber voraus, dass auch das feste Land eine Geschichte habe und veränderlich ist; eine bis dato unvorstellbare Begebenheit.“
Steno leistete einen zentralen Beitrag zur Entstehung der Geologie und späteren Paläontologie. In seinem bedeutendsten Werk „De solido intra solidum naturaliter contento dissertationis prodromus“ (Vorläufer einer Abhandlung über Festes, das in der Natur in Festem eingeschlossen ist) entwickelte er als erster eine auf wissenschaftlicher Basis stehende Theorie zur Entstehung von Sedimentgesteinen. Die Gesteine bildeten sich als horizontal gelagerte Schichten aus im Wasser abgelagertem Material. Sie lagern sich übereinander ab, das uns heute einleuchtend erscheinende Superpositionsprinzip. Steno erkannte, dass das Alter einer Sedimentschicht nach oben hin abnimmt, da sich immer jüngere Schichten auf älteren ablagern. Die Existenz von Sedimentgesteinen mit bis zu senkrecht verlaufender Schichtung und schweren Verwerfungen erklärte Steno korrekt durch Deformationen, die nach der Bildung der Schichten stattgefunden haben mussten.
Soweit ein Blick in die Geschichte, doch zurück zu heutigen Fossiliensammlern und Stenos Nachfolgern: Die größte Sensation bei der Haifossiliensuche ist zweifellos der Fund eines Megalodon-Zahns. Carcharocles megalodon, über den wir ausführlich in anderen Kapiteln berichten, war der größte bisher bekannte räuberische Hai und erreichte etwa die zwei- bis dreifache Größe der heutigen Weißen Haie.
Die Zähne der Gattung Carcharocles (oder Carcharodon, sollten die Systematiker ihn erneut umbenennen …), sind groß bis sehr groß und erreichen bis zu 18 Zentimeter. Markant sind die Schneidekanten, die durch eine Sekundärzähnelung, durch viele kleine und regelmäßige Riffeln eingekerbt, sind. Bei den ursprünglicheren Arten der Verwandtschaft sind noch ein Paar Seitenspitzen ausgebildet.
Zähne der Gattung Carcharocles findet man weltweit in tertiären Schichten, unter anderem in Europa, Nord- und Südamerika sowie Afrika. Die berühmtesten Fundorte sind North Carolina und South Carolina. Taucher tasten dort in Flüssen wie dem Cooper River oder entlang der Küste in fast völliger Dunkelheit nach den begehrten Zähnen. Ein weiterer bekannter Fundort in den USA ist der Apollo Beach südlich von Tampa. Besonders nach Gewittern werden dort immer wieder Haizähne von Carcharocles und anderen Gattungen angespült. Die wohl schönsten Zähne kommen aus der Atacama-Desert in Chile.
Doch auch in Europa gibt es gute Fundorte. In der Niederlande findet man sie unter anderem in Cadzand, in Zeeuws-Flanderen; in der Gemeindegrube de Kuillen und Mill. Auch das benachbarte Belgien hat gute Plätze, etwa Knokke-Heist; Kallo und die Region Antwerpen. In England liegen gute Fundstellen an den Stränden von Solent-on-Sea und auf Isle of Wight. Doch auch Sedimente eines Binnenlandes wie Österreich liefern wunderbare Haizähne, so die berühmten Linzer Phosphoritsande in Plesching oder Prambachkirchen. Die Fundstellen Mittel- und Osteuropas gehen auf das so genannte Molassemeer bzw. die Paratehtys zurück, ein (fast) Binnenmeer des Miozäns, das sich im Westen bis zum Gebiet von München erstreckte und im Süden immer wieder Verbindungen zum Mittelmeer hatte. Selbst in diesem (Binnen-) Meer war der Megalodon beheimatet, neben vielen noch heute lebenden Arten.
Die Ursprünge der Haie liegen durch den Mangel an kompletten Fossilien im Dunkeln. Durch Zähne und Schuppen allein - und sie bilden die ältesten Fossilberichte über Haie - lassen sich Stammbäume nur schwer rekonstruieren. Aber das ist bereits eine andere Geschichte - und das Thema eines anderen Kapitels.[/b]
Zuletzt geändert von Dr. Robert Hofrichter am 11 Sep 2008 07:43, insgesamt 4-mal geändert.
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Beitrag von Barna » 28 Feb 2008 11:15

Hier ein paar interessante Links zum Thema:

http://www.megalodon-haizahn.net/index.html
(wer zu faul zum Suchen ist, der kann den Megalodon-Zahn auch kaufen, vorausgesetzt man hat da nötige Kleingeld... :wink: )

http://www.megalodon-haizahn.de/
(ob wir auch mal so einen "Riesen" ausgraben...?! :lol: )

http://www.sharktoothhunter.ch/Megalodon.html

http://www.elasmo-research.org/educatio ... alodon.htm

http://www.sharkinfo.ch/SI1_98d/megalodon.html

http://www.sharktoothcollector.at/evolu ... alodon.htm



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ich bin dabei!

Beitrag von pinguin75 » 28 Feb 2008 12:21

Hallo Fossilienliebhaber,

ich bin dabei!!!

hier auch ein paar Links:
http://www.sharktoothcollector.at/
http://www.sharktoothcollector.at/shark_oesterreich.htm

ein paar meiner "Pleschinger" (Linz-Urfahr) aus 2007
http://www.pinguine.cc/fossil/index.htm

...und für jeden interessanten Zahn der mir nicht gezeigt wird
schmoll ich 5 Minuten in einer Ecke der Grube :(

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Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 28 Feb 2008 12:24

Hallo Pinguin!

Freut mich :lol: :lol: :lol: ! Wir sehen uns also bald!
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Anfahrt zur Haizahn-Expedition

Beitrag von Barna » 28 Feb 2008 20:51

Anfahrt zur Haizahn-Expedition

Von Salzburg: A1 in Richtung Wien, beim Voralpenkreuz wechseln auf die A8 in Richtung Wels; von der A8 wechseln auf die A25 in Richtung Wels-Nord; Abfahrt bei Wels-Nord, links abbiegen und der B137 in Richtung Eferding folgen; beim nächsten Kreisverkehr die erste Ausfahrt (B134) in Richtung Eferding nehmen; nach 3,75 km links in Richtung St. Marienkirchen, Prambachkirchen abbiegen, diese Straße führt dann direkt ins Ortszentrum von Prambachkirchen.

Man kann sich aber seine persönliche Route auch selber online berechnen lassen:
http://www.de.map24.com/

Und hier noch ein Ortsplan von Prambachkirchen, damit alle zum Treffpunkt finden:
http://www.gisdat.at/website/prambachki ... ntent.html

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FAQs

Beitrag von Barna » 29 Feb 2008 14:34

FAQs

Wie lange dauert die Exkursion?
Regulär endet der Ausflug um ca. 16.00 Uhr. Anschließend ist noch ein Wirtshausbesuch mit Besprechung der Funde und gemütlichem Ausklang geplant. Wer früher gehen möchte, kann das natürlich jederzeit tun.

Was passiert bei Schlechtwetter?
Da unser Programm vom Wetter abhängig ist, kann es passieren, dass der Ausflug kurzfristig (Donnerstag Abend) abgesagt wird. Alle Kursteilnehmer sollten also telefonisch erreichbar sein!


Treffpunkt für die Leute, die schon am 07.03. anreisen?

16.00 Uhr beim
Gasthaus Berndorfer
Marktplatz 11
A- 4730 Waizenkirchen

Treffpunkt für die Leute, die am 08.03. anreisen?
09.30 Uhr beim
Gemeindeamt Prambachkirchen
Prof.-Anton Lutz-Weg 1
A- 4731 Prambachkirchen

Ist die Exkursion für kleine Kinder geeignet?
Ja, sehr geeignet.

Kann man sich bei uns Siebe ausleihen?Nein, leider. Am besten eignen sich runde Siebe mit etwa 50 cm Durchmesser und einer roten Kunststoffumrandung, die man in Baumärkten bekommt. Die Maschenweite darf nicht zu fein sein, aber auch nicht so groß, dass wertvolle Zähne verloren gehen… piiieps und Kindersiebe für den Sandkasten sind nicht geeignet (meist zu feinmaschig)!

Gibt es schon Termine für die nächsten Exkursionen?
Nein, es stehen noch keine fixen Termine fest, da ja sehr stark wetterabhängig. Sie werden aber rechtzeitig und laufend im Forum https://mare-mundi.org/forum/index.php angekündigt.

Wie sieht es mit der Unterkunft aus?
Wir sind im Gasthaus Berndorfer in der nächstgelegenen Ortschaft Waizenkirchen (ca. 10 km von der Sandgrube entfernt) untergebracht. Es gibt Ein- und Zwei-Bett-Zimmer, jeweils mit Bad.

Die Übernachtung mit Frühstück kostet (egal ob im 1- oder 2-Bett-Zimmer) EUR 28,- pro Person

Hunde werden geduldet, sofern sie keinen Schaden anrichten.

Wie sieht es mit der Bezahlung aus?
Die Exkursionsbeiträge sollten im Idealfall auf eines der nachstehenden Konten überwiesen werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit am Exkursionstag selbst bar zu bezahlen. Bei Überweisung bitte den Beleg als "Eintrittskarte" mitnehmen.

mare-mundi.eu - gemeinnützige GmbH (Deutschland)
Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG, Filiale Freilassing
BLZ 71020072
Konto-Nr. 372825120
IBAN DE21 7102 0072 0372 8251 20
BIC / SWIFT HYVEDEMM011

mare-mundi.eu - gemeinnützige GmbH (Österreich)
Raika Hallein
BLZ 35022
Konto-Nr. 39935
IBAN AT08 3502 2000 0003 9925
BIC / SWIFT RVSAAT2S022

Preisliste:
EUR 21,- / pro Person (ab Freitag Nachmittag, 16,00, mit ÜF und abendlichem Vortrag; die Übernachtung bezahlen Sie direkt im Gasthaus; sie wird nicht über mare-mundi abgewickelt) oder
EUR 19,- / pro Person (ab Samstag, 9.30, ohne ÜF)
EUR 12,- / pro Person (Jugendliche bis 18 oder Student, ab Samstag, 9.30, ohne ÜF)

Für Kinder bis 15 ist die Teilnahme in Begleitung der Eltern frei.

Achtung, Änderung: Die Kosten für die Übernachtung sind im Preis nicht inbegriffen und sind vor Ort zu begleichen.

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Helmuts perfekte Ausrüstung mit Bildern ...

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 05 Mär 2008 07:55

Helmuts perfekte Ausrüstung für die Haizahnsuche:

wer die perfekte Ausrüstung sucht, findet sie hier im SP-Forum

http://www.sharkproject.org/phpBB2/view ... highlight=

... mit Fotos und Preisen ... Helmut, perfekt! :)

PS :cry: :( :x Es sieht nicht gut aus für das kommende Wochenende, sehr wahrscheinlich wird die Exkursion um 3 Wochen auf den 28. / 29. März verschoben!!! (denn in einer Woche kann ich nicht, in zwei Wochen ist schon Ostern und so geht es erst in drei Wochen ...)
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WICHTIG: Exkursion wegen Wetter & Kälte verschoben!!!

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 07 Mär 2008 10:51

Liebe Haizahnfreunde,

auf Grund der tiefen Temperaturen der vergangenen Tage bzw. der voraussichtlich schlechten Wetterlage am kommenden Samstag, 08. März 2008, kann die Exkursion 'Und der Haifisch hat Zähne... Auf den Spuren fossiler Haie - eine Expedition nach Oberösterreich' leider nicht stattfinden ! Sie wird vorerst auf den 28./29. März verschoben - hoffentlich haben wir dann mehr Glück mit dem Wetter (!); wir werden aber wieder rechtzeitig Infoblätter verschicken bzw. den Termin (und weitere) im Forum ankündigen!

In der Hoffnung, dass sich für den Ausweichtermin wieder so zahlreiche Interessenten finden, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,
Barna Kasiba


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Barna Kasiba
Referent für die mare-mundi Feldstation Krk

mare-mundi.eu gemeinnützige GmbH - Gesellschaft für Meeresschutz www.mare-mundi.eu
HRB 169846 (Handelsregister B des Amtsgerichts München)

Röcklbrunnstraße 20 / 3008
A-5020 Salzburg
Austria

Mobil: 0043 (0)650 85 111 90
Email: barna.kasiba@mare-mundi.eu
krk@mare-mundi.eu
Skype: barna.kasiba
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Beitrag von Helmut Wipplinger » 09 Mär 2008 10:48

28./29. März :cry:

da bin ich dienstlich in Bonn

dann hab ich noch am 29. Purzltag

und am 30. fährt meine Prinzessin für eine Woche auf Schulschikurs

sieht nicht gut aus fürs Zähnesammeln, gar nicht gut...

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Beitrag von Helmut Wipplinger » 09 Mär 2008 10:59

findet sie hier im SP-Forum
und ich dachte ich habs hier eh auch reingestellt Bild
dafür gibts noch eine kleine Ergänzung

:idea: Tipp:

meine Ausrüstung fürs Haizahnsammeln:

Sieb - mittlere Maschenweite
am liebsten ist mir ein rundes, gibs zum Beispiel
beim ZGONC www.zgonc.at
( siehe auch Beilage - das orange )
da gibts auch Schafeln, Hämmer usw

kleine Schaufel
so wie die gelbe - siehe unten

Maurerhammer
um den zusammengebackenen Sand zu lockern
siehe unten

Gummistiefel
sonst hat man dauernd den Sand in den Schuhen,
wenns warm ist gehen auch Sport Sandalen
( da rinnt der Sand gleich wieder raus )

eventuell Arbeits / Gartenhandschuhe
( für zarte Hände )

eventuell Isomatte o.ä.
( zum draufsetzen für ne Pause, oder wenn man Roberts Vortrag lauscht )

Kleinigkeit zum Essen
( und eine Kühlbox mit Pivo Bild -> Robert und Helmut nach Gigazahnfund )

alle Bilder aus dem ZGONC Prospekt
( ich bekomme keine Provision :wink: )

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Beitrag von Barna » 16 Mär 2008 16:15

Liebe Haizahnfreunde,


Der nächste Termin für die Exkursion steht fest:

Samstag, 29.03.2008
Treffpunkt: 9.30 Uhr
, beim Gemeindeamt Prambachkirchen / Oberösterreich

Anmeldungen ab sofort bei Barna Kasiba, barna.kasiba@mare-mundi.eu.

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Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 16 Mär 2008 19:59

Barna hat geschrieben:Liebe Haizahnfreunde,
Der nächste Termin für die Exkursion steht fest:
Samstag, 29.03.2008
Treffpunkt: 9.30 Uhr
, beim Gemeindeamt Prambachkirchen / Oberösterreich
Anmeldungen ab sofort bei Barna Kasiba, barna.kasiba@mare-mundi.eu.
Gesucht: 18 Meter langer Megalodon für Demonstrationszwecke! Angebote bitte an Barna oder Robert! :shock: :lol:

(das ist kein Witz: ich würde diese Länge bei der Exkursion tatsächlich gern visuell darstellen ... Nur das WIE ist mir noch nicht ganz klar. Aus Stoff? :roll:
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Haizahnsuche Sonntag!!!, als Anpassung an die Wetterprognose

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 27 Mär 2008 10:09

Haizahnsuche aktuell, als Anpassung an die Wetterprognose!!!!
:shark: :shark: :shark: :shark: :shark: :shark: :shark: :shark: :shark: :shark: :shark: :shark: :shark: :shark: :shark: :shark: :shark: :shark: :shark: :shark: :shark: :shark: :shark: :shark:

Die Wettergötter waren uns in den letzten Wochen wirklich nicht wohlgesonnen. Ein Exkursion war bisher nicht möglich und auch der Samstag ist der Prognose nach mehr als unsicher, regnerisch, kühl, oben Schneefall ... Der Sonntag hingegen soll ein schöner Frühlingstag werden mit angenehmen Temperaturen!!!

Daher, nun fix und 100%: Wir machen es am Sonntag: ... als letzte Möglichkeit für den April und bis zum 20. Mai (viele Reisen, ich bin nicht da). Die nächste Exkursion wird dann voraussichtlich gegen Ende Mai stattfinden.


Treffpunkt für die Teilnehmer, die schon am 29.03. (Samstag) anreisen
16.00 Uhr beim
Gasthaus Berndorfer
Marktplatz 11
A- 4730 Waizenkirchen

Treffpunkt für die Teilnehmer, die am 30.03. (Sonntag) anreisen
09.30 Uhr beim
Gemeindeamt Prambachkirchen
Prof.-Anton Lutz-Weg 1
A- 4731 Prambachkirchen

Bitte meine Mobilnummer (Robert, 0043 (0)650 821 74 88) und jene von Barna (0043 (0)650 85 111 90 ) unbedingt speichern (wichtig für die Kommunikation, sollte jemand verspätet sein).
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Beitrag von Helmut Wipplinger » 01 Apr 2008 04:30

Gesucht: 18 Meter langer Megalodon für Demonstrationszwecke! Angebote bitte an Barna oder Robert!

(das ist kein Witz: ich würde diese Länge bei der Exkursion tatsächlich gern visuell darstellen ... Nur das WIE ist mir noch nicht ganz klar. Aus Stoff? )
hab da eine Idee - hat a bissal gedauert...

wer hat eine Zeichung von einem Meg nach dem aktuellen Stand der
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Dr. Robert Hofrichter
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Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 01 Apr 2008 06:34

... ist nur ein vergrößerter Weißer ...

Bild
http://www.fossilien.de/seiten/haizaehn ... serhai.jpg

Aber so genau kann man es eh nicht wissen, denn mit Ausnahme der Zähne ist von dem Riesen nicht viel überig geblieben ...




:?: :roll: :shock: :) Da bin ich schon gespannt, auf Deine Idee ... :roll: :)
Die ... Begeisterung, die wir beim Betrachten der Natur empfinden, ist eine Erinnerung an die Zeit, da wir Tiere, Bäume, Blumen und Erde waren ... das Wissen um unser Einssein mit allem, was die Zeit vor uns verborgen hält. Leo N. Tolstoi

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