mare-mundi Meereswoche mit dem Privatgymnasium Borromäum

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mare-mundi Meereswoche mit dem Privatgymnasium Borromäum

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 21 Sep 2012 16:24

mare-mundi Meereswoche mit dem Erzbischöflichen Privatgymnasium Borromäum aus Salzburg


mare-mundi Meereswoche mit dem Erzbischöflichen Privatgymnasium Borromäum aus Salzburg (http://www.borromaeum.at)
unter Aufsicht von Prof. Michael Angerer, Prof. Maria Weikinger und Prof. Bastian Stukenkemper,
naturkundlich/meeresbiologische Leitung Dr. Robert Hofrichter, mare-mundi.eu, Salzburg


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Krk/Punat: 21. September 2012: Am Montagnachmittag traf der Bus mit der der 5a und 6a des Salzburger Borromäums in Punat ein und wurde von unserem Team begrüßt. Prompt wurden die Badesachen, Masken, Schnorchel und Flossen ausgepackt, und, obwohl das Wasser ziemlich frisch war, sind alle, Schüler wie Professoren, innerhalb weniger Minuten ins Wasser gesprungen. Die Einführung zum Kurs haben wir gleich an den Strand verlegt.

Da sich den meteorologischen Prognosen nach eine Front näherte, die Sturm, Gewitter und Regen bringen sollte, haben wir unseren schönsten Ausflug nach dem Motto „sicher ist sicher“ gleich für den Dienstag geplant: Eine Rundfahrt mit dem Schiff entlang der Küste und zur unbewohnten Insel Plavnik, die neben vielen anderen Naturschönheiten auch eine Kolonie von Gänsegeiern bietet. Letztlich fanden wir die imposanten Vögel nicht in der Felswand, aber zumindest sahen wir sie fliegend. Der Tag wurde ein voller Erfolg, wahrlich wunderbar – schöner geht es nicht.

Am Mittwoch war es dann bereits bewölkt, aber noch einmal hatten wir Riesenglück, denn wir konnten den ganzen Tag unser Programm bei Stara Baska und anschließend in Baska ohne einen einzigen Wassertropfen durchführen. Erst am Abend öffneten sich die Schleusen des Himmels, dann aber ordentlich. Wir haben einen Regen erlebt wie lange nicht mehr, ein beeindruckendes Naturschauspiel! Nach einigen Tagen werden wir hier sicher mit einer guten Pilzernte rechnen dürfen… (auf die wir uns jetzt schon freuen).

In der Nacht hat sich die Front ausgetobt, und der Donnerstag zeigte sich wieder von seiner schönsten Seite. Eine kalte Bura (Bora) oder Tramontana führte zwar dazu, dass sich am Vormittag noch keiner ins Wasser traute, dafür haben wir uns den schönen mediterranen Wald mit imposanten Flaumeichen, die alte Kirche Sv. Krsevan und den Lebensraum Litoral angeschaut. Die Wanderung endete in der konoba… Und am Nachmittag war es im Schutz der Mole von Glavotok wieder so schön warm, dass sich Schüler und Professoren wieder der Betrachtung der Unterwasserwelt widmen konnten. Hier haben wir auch unser beliebtes Experiment mit den zwei verbundenen Aquarien durchgeführt, das nicht nur allgemeine hydrologische Phänomene verdeutlicht und leicht verständlich macht, sondern auch das „Funktionieren“ des gesamten Mittelmeeres als Beckens und all die Wechselwirkungen mit dem Atlantik und dem Schwarzen Meer.

Heute, am Freitag, trat die Klasse wieder die Heimreise an, nicht ohne vorher der Insel Kosljun kurz einen Besuch abzustatten.
Es waren recht gelungene Meerestage, Professoren, Schüler und Kursleiter waren glücklich und zufrieden – und so hoffen auf ein Wiedersehen 2013!

PS: Der Terminkalender der mare-mundi Feldstation Krk für 2013 füllt sich bereits rasant; interessierte Schulen bzw. Lehrer sollten sich unter office@mare-mundi.eu baldmöglichst einen Termin sichern. Wir empfehlen vor allem Mitte Mai bis Ende Juni und Anfang September bis etwa 10. Oktober. Es macht Sinn die Hauptsaison zu meiden, obwohl Kurse in dieser Zeit nicht ausgeschlossen sind. Einziger Vorteil dieser Zeit: Das Wasser ist dann wärmer!

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Nummuliten (Nummulitidae) werden im Volksmund oft „Münzsteine“ genannt. Es handelt sich um eine Familie kreisrunder oder elliptisch geformter Einzeller aus der Gruppe der Foraminiferen. Die besonderheit: Für Einzeller waren sie riesengroß... Die Großforaminiferen erreichten typischerweise 1 bis 2 cm im Durchmesser, manche aber auch 10 cm oder mehr. Die Familie tritt in der obersten Kreide fossil in Erscheinung und erlebte ihre Blütezeit im frühen Tertiär, hier vor allem in der Tethys. Unweit von Stara Baska findet man frei liegende Nummulitenkalke mit Millionen fossiler Einzeller. Die kalkigen Schalen der Nummuliten konnten sich nach ihrem Tod in erdgeschichtlicher Vergangenheit zu so großen Massen anhäufen, dass sie gesteinsbildend wurden. Die Gattungen Assilina und Nummullites sind Leitfossilien des Tertiärs.
Lustige Geschichte am Rand:
Annähernd 60 % der Pyramiden von Gizeh wurden aus so einem Kalk erbaut. Als Herodot Ägypten besuchte, hielt er die Nummuliten für versteinerte Linsen, Reste der Mahlzeiten der Pyramidenarbeiter.

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Fotos: Michael Angerer, Robert Hofrichter, Maria Hofrichter




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Die ... Begeisterung, die wir beim Betrachten der Natur empfinden, ist eine Erinnerung an die Zeit, da wir Tiere, Bäume, Blumen und Erde waren ... das Wissen um unser Einssein mit allem, was die Zeit vor uns verborgen hält. Leo N. Tolstoi

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Re: mare-mundi Meereswoche mit dem Privatgymnasium Borromäum

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 28 Sep 2012 16:00

Nun gibt es auch schon einen Bericht auf der Webseite der Schule :) : http://www.borromaeum.at/?id=363
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