Fotos II: Stand von mare-mundi und RSEC / Fisch

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Dr. Robert Hofrichter
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Fotos II: Stand von mare-mundi und RSEC / Fisch

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 04 Dez 2008 14:51

Fotos, Teil II: Stand von mare-mundi und RSEC / Christkindlmarkt Salzburg: Die Aktion mit dem Fisch ...

Dank Manuel, der auch für Greenpeace arbeitet, sorgten wir am Mittwoch für eine kleine "Sensation": Wir spazierten mit einem roten, aufblasbaren Greenpeace-Fisch durch die Innenstadt und erregten viel Aufmerksamkeit.

Es war recht lustig, wie die Fotos beweisen, doch der Hintergrund ist mehr als ernst ... Entsprechend traurig sieht auch unser Fisch aus. Die Ozeane sind "leergefischt" und die zerstörerische Fischerei holt ohne Rücksicht auf Verluste auch noch den Rest raus ... Siehe dazu http://www.greenpeace.at/5891.html

So ein Fisch erregt schon viel aufmerksamkeit ... Etwas Aktionismus hilft offensichtlich ... Heute machen wir mit der Aktion weiter.


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Jacqueline, Barna, Max und Marc

Manuel "zieht den Fisch an ...
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Bild Kein Selbstmordattentäter, sondern ein Greenpeace Aktivist, der sich für Fische einsetzt.
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Die Leute hatten Spaß mit unserem Fisch ...
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Internationale "Rote Liste" für Fische und Meeresfrüchte im Internet

Greenpeace veröffentlicht einen neu erarbeiteten Kriterienkatalog für die Einstufung nicht-nachhaltiger Fischereien und Aquakulturen. Mit den von Greenpeace im Austausch mit Wissenschaftlern entwickelten einfachen Kriterien können diejenigen Fischereien bzw. Aquakulturen als "rot" einstufen, die am unteren Ende der Nachhaltigkeitsskala rangieren.

Die Methode stützt sich auf eine Reihe von Fragen über nicht-nachhaltige Praktiken in der Fischerei oder Aquakultur. Bei Wild-Fischereien sind dies zum Beispiel das Befischen von bedrohten Arten, überfischten Beständen oder Tiefseelebensräumen. Genauso schlagen zerstörerische Fangmethoden, hoher Beifang oder illegale Fischerei negativ zu Buche. Bei Aquakulturen spielen Faktoren wie Standort, Herkunft der Eier und Jungfische oder die Zahl der aus den Käfigen ausbrechenden Tiere eine Rolle.

Greenpeace nutzt die Kriterien in Zukunft weltweit, um „Rote Listen“ von nicht-nachhaltigen Fischereien bzw. Aquakulturen zu erarbeiten. So veröffentlichten Greenpeace-Büros in den USA, Kanada, Spanien und Portugal ihre nationalen „Rote Listen“, die auf den neuen Kriterien basieren. Die Roten Listen enthalten diejenigen Arten von Fisch und Meeresfrüchten, die zu einem hohen Anteil aus nicht nachhaltig befischten Beständen kommen, beispielsweise Atlantischen Kabeljau, Haie und etliche Tunfischbestände.

Fischindustrie und Einkäufer im Lebensmittelhandel können die relativ zügige Einstufungs-Methode ebenfalls anwenden. Greenpeace fordert den Einzelhandel auf, mithilfe der Kriterien ihr Sortiment zu überprüfen und die identifiziert "rote" Fische" auszulisten.

Ein weiteres Handwerkszeug für den Handel stellt eine neue internationale Greenpeace-Webseite dar: Sie liefert Hintergrundinformationen zur Überfischungskrise und Empfehlungen an Industrie und Händler für den nachhaltigen Bezug von Fisch und Meeresfrüchten.



Greenpeace International Seafood Webseite
Die ... Begeisterung, die wir beim Betrachten der Natur empfinden, ist eine Erinnerung an die Zeit, da wir Tiere, Bäume, Blumen und Erde waren ... das Wissen um unser Einssein mit allem, was die Zeit vor uns verborgen hält. Leo N. Tolstoi

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