Haiothek - Die Zukunft der Haie

Alles über die bedrohten und faszinierenden Räuber der Meere

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franziska anderle
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Haiothek - Die Zukunft der Haie

Beitrag von franziska anderle » 31 Jan 2007 22:43

Im Gegensatz zu den meisten (Knochen-) Fischen zeichnen sich Haie durch eine geringe Anzahl an Nachkommen, lange Tragezeiten (durchschnittlich 9 bis 12 Monate, bei Dornhai bis 22 Monate), längere Pausen zwischen den Reproduktionszyklen (bis zu 2 Jahre) sowie langsames Wachstum aus. Diese Faktoren machen Haie extrem anfällig für Überfischung; es kann oft viele Jahrzehnte dauern, bis sich einmal überfischte Bestände erholen. Die Gefahr droht den Haien sowohl durch direkte Befischung als auch durch nicht auf Haie abgezielte, allerdings wenig selektive Fangmethoden, bei denen Haie große Teile des Beifanges ausmachen.

Beim Raubbau an den Haibeständen der Welt spielt Europa eine entscheidende Rolle, da einige der wichtigsten Haifangnationen (u.a. Spanien, Portugal, Großbritannien, Frankreich) der EU angehören. Den Angaben der Welternährungsorganisation (FAO) zufolge fingen die EU-Länder im Jahr 2004 zusammen etwa 115.000 Tonnen Haie (inkl. Rochen und Chimären). Annähernd ein Drittel dieser Arten sind heute als gefährdet nach den Kriterien der Weltnaturschutzorganisation (IUCN) einzustufen. Spanien hatte mit 45 Prozent den größten Anteil an den Gesamtfängen der EU. Die EU ist jedoch auch ein wichtiger Konsument und Händler von Haifleisch, vor allem Dornhaie, Glatthaie und Katzenhaie sowie Rochen, Mako- und Heringshaie werden gerne verzehrt.

Die Fangflotten der großen Fischereinationen arbeiteten "gründlich" und haben die Ozeane bis an deren Leistungsgrenze abgefischt. Die begehrtesten Speisefische wie etwa Gelbflossenthunfisch und Marlin erklimmen immer neue Rekordpreise in den Auktionshallen der Fischereihäfen, und das hat seinen guten Grund: die Bestände befinden sich ebenfalls auf dem Rückzug und zeigen schon seit Jahren keinen Anstieg mehr. Um zu verstehen, wie es soweit kommen konnte, muss die Entwicklung der Fischerei über etwa die letzten 30 Jahre betrachtet werden. Der weltweite Bedarf an Fischprodukten ist, nicht zuletzt aufgrund der Empfehlungen der Ernährungswissenschaftler, seit je her steigend, so dass die Fischereiindustrie immer neue Techniken entwickelt hat, um diesen Bedarf zu decken. Kilometerlange Treibnetze waren der Anfang vom Ende und erst internationale Proteste (wegen des Beifangs an Kleinwalen und Delphinen) führten zu deren Reduzierung. Doch zu diesem Zeitpunkt war die Fischerei dem Ganzen schon wieder einige Schritte voraus; neue Techniken wurden eingeführt wie das Kiemennetz und die Langleinen.

Internationale Übereinkommen wurden getroffen, um die Befischung der Haie zu regeln und so die am meisten gefährdeten Haiarten zu schützen; diese scheitern allerdings oftmals an der Umsetzung. Einige dieser internationalen Übereinkommen zum Schutz der Haie sind:
- UN FAO IPOA-Sharks
- CITES (Convention on International Trade in Endangered Species)
- CMS

UN FAO IPOA-Sharks:
1999 verabschiedete die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (Food and Agriculture Organization, FAO) der Vereinten Nationen (United Nations, UN) den Aktionsplan zum Schutz und Management der Haie (International Plan of Action for the Conservation and Management of Sharks, IPOA-Sharks) mit dem Ziel, den Schutz, das Management und die langfristige Nachhaltigkeit der Haie zu sichern. Der IPOA-Sharks ist freiwillig und fordert Fischereinationen auf, nationale Aktionspläne für Haie zu entwickeln, aber auch international zusammenzuarbeiten. Allerdings haben bisher nur wenige Nationen diese Aufforderungen berücksichtigt; noch kein EU-Mitgliedsstaat hat nationale Aktionspläne für Haie entwickelt.

CITES:
Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (Convention on International Trade in Endangered Species, CITES) wurde im Jahr 1975 ins Leben gerufen mit dem Ziel, den Handel mit bedrohten und geschützten Tierarten weltweit zu kontrollieren und gegebenenfalls zu untersagen. Diese Tierarten werden in drei Listen als Anhänge I, II und III aufgeführt (Anhang I = höchste Bedrohung). Die CITES wird durch deren Mitgliedsstaaten getragen, die auf deren Jahreskonferenz auch stimmberechtigt sind. Seit 1994 spielt CITES eine wesentliche Rolle im weltweiten Haischutz. 2002 wurden Wahlhai und Riesenhai (im zweiten Anlauf) in den Anhang II aufgenommen, 2004 folgte der Große Weiße Hai. Deutschland scheiterte 2004 bei dem Versuch, Dornhai und Heringshai in Anhang II aufzunehmen; im Dezember 2006 wurde ein erneuter Antrag von Deutschland für die beiden Haiarten für die CITES Konferenz im Juni 2007 genehmigt. Einige große Fischereinationen wie Japan, Island, Norwegen und Indonesien nehmen von ihrem Recht auf Vorbehalt Gebrauch und können sich (trotz weiter bestehender CITES-Mitgliedschaft) somit weiterhin auf uneingeschränkten Handel mit gelisteten Tierarten einlassen.

CMS:
Ziel der Bonner Konvention (Convention on Migratory Species, CMS) ist es, wandernde Tierarten zu erhalten, auszuarbeiten und eine grenzüberschreitende Kooperation auf den Weg zu bringen. Das Übereinkommen enthält die Verpflichtung der (mittlerweile 100) Vertragsstaaten, Maßnahmen zum weltweiten Schutz und zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten zu treffen, einschließlich ihrer nachhaltigen Nutzung. In Anhang I sind wandernden Tierarten aufgelistet, die vom Aussterben bedroht sind; Anhang II beinhaltet gefährdete Arten. Walhai, Riesenhai und Großer Weißer Hai sind sowohl unter Anhang I als auch unter Anhang II aufgelistet.

Die Rote Liste der IUCN
Die IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources, Weltnaturschutzunion), gegründet 1948, ist eine internationale Organisation mit etwa 1.000 staatlichen und nicht-staatlichen Mitgliedern, ihre Aufgabe ist die Koordination des weltweiten Naturschutzes. Die IUCN hat sechs Kommissionen, deren größte und aktivste die Species Survival Commission (SSC) ist. Von dieser Kommission wurde eine Shark Spezialist Group (SSG) gegründet. Die SSG besteht aus einer Reihe von Wissenschaftlern, die den Großteil ihrer Zeit des Problems der Aufrechterhaltung von Haibeständen widmen.
Seit 1963 führt die IUCN die internationale Rote Liste gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Sie unterscheidet 7 Gefährdungsstufen von „ausgestorben“ bis „nicht gefährdet“, sowie „keine ausreichenden Daten“ und „nicht eingestuft“. Derzeit scheinen weltweit 150 Haiarten von „stark gefährdet“ bis „verwundbar“ in der Roten Liste auf.

Da Haie an der Spitze der Nahrungspyramide stehen, ist der Schutz der Haie zur Aufrechterhaltung des Ökosystems unbedingt notwendig, da sich Schwankungen in den Beständen der Haie kaskadenartig und mit unabsehbaren Folgen auf andere Meeresbewohner auswirken können. Nur ein rasches Handeln kann hier noch größeren Schaden verhindern. Zu den kurzfristig unbedingt notwendigen Maßnahmen gehören die Errichtung von Schutzgebieten (v.a. in den Kinderstuben der Haie), die Beseitigung von Fangmethoden mit den größten Auswirkungen auf Haie (z.B. Treibnetze), eine höhere Selektivität im Longlining und der Schleppnetzfischerei (um die Beifänge zu reduzieren), der Erlass von wirksamen Fangquoten sowie die strenge Kontrolle des Handels mit Haien und Haiprodukten.
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Wieviele Tonnen Haie werden wirklich gefischt?

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 01 Feb 2007 10:32

Wieviele Tonnen Haie werden wirklich gefischt?

Hallo Franziska, das ist schon allerhand, was Du da zusemmengetrategn hast. Was mich immer wieder beschäftigt, ist folgende Frage:

Mir wäre es sehr wichtig, dass wir möglichst genaue, nicht übertriebene Zahlen angeben. Im Sinne des Artenschutzes ist es vielleicht gut möglichst hohe Zahlen anzugeben, aber wie genau sind unsere Schätzungen? Wie genau ist die von SP oft zitierte Angabe von 200 Mio? Kann man das als wissenschaftlich-korrekte, seriöse statistische Angabe bringen (wenn ja: Warum? Wer hat es gezählt? Wie entsteht diese Schätzung)? Oder könnten es auch ganz andere Zahlen sein, beliebig, da mann es ohnehin nicht genau sagen kann?

Ist es aus Deinen Unterlagen möglich mehr darüber in Erfahrung zu bringen? In Tonnen oder Individuen?

Man könnte die Frage auch philosophisch-ethisch stellen: Ist es ethisch und strategisch richtig übertriebene Zahlen anzugeben, um eine Gefühl der Dringlichkeit zu erzeugen?

Danke für Deine Bemühungen! lg Rob
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Beitrag von franziska anderle » 01 Feb 2007 11:00

hallo robert!

das problem, das ich in den unterlagen gesehen habe, ist, dass sich die meisten fangzahlen auf rochen+haie beziehen - und uns interessieren hauptsächlich die reinen hai-fangzahlen (oder?). außerdem werden oft nur die gezielt gefischten haie gezählt und dabei der (beträchtliche) beifang außer acht gelassen.

ich werde aber heute abend meine unterlagen noch einmal durchgehen... vielleicht find ich noch was aussagekräftiges. ich werd schon noch was dazu rauskriegen...

was das philosophisch-ethische problem betrifft: ich bin eher dafür, korrekte zahlen anzugeben. zum einen ist das nachvollziehbar und seriöser, zum anderen sind die zahlen ohnehin schon so unvorstellbar groß :cry: , dass es, meiner meinung nach, nicht notwendig ist, sie auch noch zu erhöhen. wem das zu wenig dringlich ist, den können auch keine übertrieben hohen zahlen abschrecken...
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Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 01 Feb 2007 11:13

franziska anderle hat geschrieben: was das philosophisch-ethische problem betrifft: ich bin eher dafür, korrekte zahlen anzugeben. zum einen ist das nachvollziehbar und seriöser, zum anderen sind die zahlen ohnehin schon so unvorstellbar groß :cry: , dass es, meiner meinung nach, nicht notwendig ist, sie auch noch zu erhöhen. wem das zu wenig dringlich ist, den können auch keine übertrieben hohen zahlen abschrecken...
dem stimme ich auch voll zu, ich glaube wir haben die verantwortung dem anliegen (das ist haischutz) gegenüber seriös zu sein. viele menschen würde es abschrecken (wofür die haie nichts können), wenn man mit ungenauen oder hoch übertriebenen zahlen arbeiten würde... ich schließe natürlich überhaupt nicht aus, dass es 200 Mio sind oder auch mehr, aber dafür braucht man eine Quelle ... und die kann ich nicht finden.
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Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 01 Feb 2007 11:19

... und noch etwas: Unser Freund Robert (Schabetsberger), der auch den ORF-Bericht gestaltet und viel Erfahrung aus der Fischerei hat (er war längere Zeit in Amerika, als Forscher auf Schiffen):

Die einzige sinnvolle Möglichkeit aus seiner Sicht ist es internationale Fangquoten festzulegen. So wie bei anderen Fischen auch. Die Vorstellung, dass die Menschen generell aufhören Haie zu fangen hält er für total unrealistisch. Klar sind Quoten auch schwer zu kontrollieren, aber es zumindest ein Werkzeug, ein Mittel... Den Wunsch, dass Menschen jetzt aus Einsicht aufhören Haie zu fangen, und zwar generell, hält er jedoch für völlig unrealistisch... und damit für den Haischutz nicht wirklich hilfreich und nützlich.
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Beitrag von Helmut Wipplinger » 01 Feb 2007 14:52

boa - ihr seid schon fleissig :shock:

woher kommen die 200 Mio von SP?

:arrow: http://www.sharkproject.org/phpBB2/view ... 3215#13215

Liebe Grüße
Helmut

( im Stress - keine Zeit zum spielen :cry: )

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Beitrag von franziska anderle » 01 Feb 2007 18:53

:thx: danke, helmut, für den sp-link über die 200 mio.:
Offiziell werden in den FAO-Statistiken 100 Millionen Haie als Schätzung angegeben. Diese Schätzung, beruht auf einer veralteten Hochrechnung einer Einfuhrstatistik von Hongkong. Hier hat man Flosseneinfuhren im Verhältnis von 5% des Körpergewichts gerechnet. Ausgangspunkt war ein durchschnittliche Körpergewicht eines Hais von damals 50 kg. Realistisch sind nach neuesten Hochrechnungen aber max. 25-30kg, da fast nur noch junge bzw. halbwüchsige Tiere gefangen werden. . D.h. alleine dadurch haben wir schon eine Verdoppelung der Körper. Zu dieser offiziellen Zahl, die schon extrem ungenau ist, kommt noch eine mindestens ebenso ungenaue Zahl z.B. für Beifänge, die einfach weggeworfen werden oder Haifängen, die in keiner offiziellen Statistik erfasst werden. Rechne nun die jährliche Steigerung der Haifänge in den letzten 6 Jahren dazu - dann kommst Du auf eine astronomische Zahl, bei der 200 Millionen als unterste Grenze geschätzt werden.
vielleicht sollten wir uns erst mal daran halten... - trotz mühsamer recherchen in dem, was ich bisher hatte, und im internet habe ich nichts genaueres oder aktuelleres finden können :cry:
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Beitrag von franziska anderle » 01 Feb 2007 21:53

Jetzt habe ich, glaube ich, doch noch etwas gefunden:
www.cites.org/common/com/ac/18/E18i-10.doc (Table 3) und
http://journal.nafo.int/35/clarke/14-clarke.html

Dann hab ich noch ein bisschen herumgerechnet: :nerd: :lam:
:arrow: Laut Table 3 wurden im Jahr 2000 6.756 t Haiflossen (Trockengewicht) nach Hong Kong importiert. Hong Kong macht ca. 50% des Welthandels mit Haiflossen, eine getrocknete Haiflosse wiegt etwa 2% eines lebenden Hais. Also mussten (offiziell) im Jahr 2000 ca. 2,7 Mio t Haie nur wegen ihrer Flossen sterben :cry:
Dazu kommen noch:
:arrow: 50.000 t aus Beifängen und
:arrow: 190.000 t durch gezielten Fang (für Fleisch ...)
Durchschnittsgewicht eines Hais: 30kg
:arrow: :arrow: auf die 100 Mio komme ich locker... Das sind allerdings nur die Haie, die registriert wurden - ich will gar nicht wissen, wie groß die Dunkelziffer ist...

Hoffentlich habe ich keine groben Denk-, Rechen- oder sonstige Fehler gemacht...

Und ich wünschte, das wären wirklich nur Zahlen - ich möchte mir das gar nicht bildlich vorstellen... :cry: :(
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Pim
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Die übliche 100 000 000 Zahl ...

Beitrag von Pim » 02 Mär 2007 16:38

Hai Alle,

die üblicherweise (außerhalb von Sharkproject) verwendete Zahl von 100 000 000 Millionen Haien, die jedes Jahr mindestens abgeschlachtet werden, ist wie Franziska schon schrieb völlig veraltet! Sie stammt aus dem Jahr 1989 und kommt von der ebenfalls von Franziska schon vorgestellten SSG der IUCN, bzw dem damaligen Chairman Prof. Dr. (Doc) Samuel Gruber.

Bild

Quelle:
SHARK ATTACKS
Their Causes and Avoidance
Thomas B. Allen
2001
ISBN: 1-58574-174-4

Best fishes,
Pim

boredshark
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Re: Haiothek - Die Zukunft der Haie

Beitrag von boredshark » 14 Jul 2016 09:38

Hey
Erstmal bin ich froh mal ein Forum gefunden zu haben wo es auch über Haie geht. Genau deshalb habe ich einen kleinen Haiblog gestartet mit kurzen Fakten und Gedanken über Haie. Ich bin kein Meeresbiologe und auch kein Schreiberling aber mir liegt es einfach am Herzen Augen zu öffnen was den "bösen Hai" angeht. Schaut doch mal vorbei und falls jemand Lust hast auch etwas beizutragen würde ich mich natürlich freuen .

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amatpress
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Re: Haiothek - Die Zukunft der Haie

Beitrag von amatpress » 17 Aug 2016 10:39

Hallo boredshark :welcome: :wink: :) , danke für Deinen Beitrag 8) - ich habe es eigentlich fast zufällig gelesen, aber ich finde ganz toll, was Du machst, obwohl ich leider auch kein Meeresbiologe bin :( . Dein Blog und die Webseite sind wirklich interessant und vor allem sehr wichtig :!: :? Gleich habe ich auch mehr über Rob Stewart erfahren :o :up:

http://www.sharkwater.com/index.php/sha ... biography/

boredshark
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Re: Haiothek - Die Zukunft der Haie

Beitrag von boredshark » 21 Aug 2016 10:59

Hallo amatpress das freut mich natürlich sehr:) Danke :)
lg

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