Auf den Spuren der Walhaie: Ein poetisches Reisetagebuch...

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Dr. Robert Hofrichter
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Auf den Spuren der Walhaie: Ein poetisches Reisetagebuch...

Beitrag von Dr. Robert Hofrichter » 11 Nov 2006 11:59

Ein poetisches Reisetagebuch von Wilma Himmelfreundpointner

Eine von Robert Hofrichter geleitete Seychellen-Schiffsreise des RSEC und fnz mit der Sea Pearl

Seychellen 13.-29.Oktober 2006


Am Freitag, den 13. in München um halb sieben,
stand in unserem Reiseprogramm geschrieben,
treffen wie uns alle beim Condor-Schalter
um gemeinsam einzuchecken alles vom Surfbord bis zum Stativhalter.
18 Namen standen auf der Teilnehmerliste,
bei vielen davor ein Magister, Doktor oder sonst was aus der Kiste.
Gespannt war ich auf diese „gescheite“ Gruppe,
spürte aber gleich, das ist ne’ super Truppe.
Robert und Maruschka wurden mir als besondre Menschen beschrieben,
dieser Eindruck ist auch bei mir sofort hängen geblieben.
Mit Sack und Pack ging’s zum Einschiffen auf die Sea Pearl ,
wo uns erwartete das Team um Lars, dem feschen Kerl.
Wir bezogen unsere Kajüten
Mit allen Koffern, Taschen und Tüten.
13 Tage sollte dies unser Heim sein
da wollten wir es schon haben etwas fein.

„Auf der Suche nach Walhaien“ stand auf dem Programm
dieser Riesenfisch aber einfach nicht kam.
X-mal fuhren wir hin und her, zwischen Conception und Mahé,
es gab viel Regen und Wellen, Gott sei Dank keinen Schnee.
Das konnte unsere gute Stimmung nicht trüben,
so konnten wir wenigstens in Ruhe schnorcheln üben.
Unglaublich was wir alles zu sehen bekamen,
Kaiser- und Doktorfisch um zu nennen nur einige Namen.
Abends erklärte es uns der Robert dann ganz genau,
welche Fische sich tagsüber hatten sich gestellt uns zur Schau.
Bei ziemlich hohen Wellen ging’s zur Insel Silhouette,
wo wir beim Spaziergang durch den Wald wurden ziemlich „wet“.
Die Freude unserer Botanikerin Hanna war ziemlich groß,
als Robert eine Blindwühle fand, die am Bord wohnte im „Gurkenglos“.

Abends gab es immer viele Themen die wir besprachen,
manche waren ernst, andere zum Lachen.
Wir wollten wissen, wie lange sich Menschen körperlich lieben,
vor lauter Wissensdurst und Neugierde getrieben,
fragten wir unser superpositives Powerpaar,
Trude und Günther, und ich glaube wir bekamen ein klares „JA“
Bei ziemlichen Wellengang ging es rüber zur Praslin-Gruppe,
dem einen oder anderen verging die Lust auf die Suppe.
Dem Film mit Adriano Celentano fanden wir trotzdem „klass“
Und wir hatten mit ihm und Ornella Muti viel Spaß.

Auf Praslin gab es einen Höhepunkt im Valle de Mai,
das war wirklich wunderbar und unbeschreiblich „sche“.
Die Coco de Mer zu sehen in ihrer ganzen Pracht,
nicht nur dem Naturliebhaber sein Herz lacht.

Mit dem Schlauchboot ging’s „mit vollem Karacho“ hin zum Strand,
Aride ein Vogelparadies, heißt dieses wunderbare Stückchen Land.
Wo nisten und brüten tausende Vögel, sicher vor Katzen und Ratten,
und wir aufmerksam sein mussten, dass wir nicht „Kacke“ am Kopf hatten.

Weiter ging’s zur Trauminsel La Digue,
ich damit wahrscheinlich nicht falsch lieg,
diese Insel zu bezeichnen als Garten Eden,
wir über diese Traumstrände sicher noch lange reden.
Eine Insel so richtig „relaxed“ und „laid back“,
von dort ging ich gar nicht so gern wieder weg.

Der Höhepunkt aber ganz sicher war,
Elisabeth und Helmuth gaben sich auf La Digue das „JA“.
Ein ganz besonderes Fest sollte das werden,
am wahrscheinlich schönsten Platz auf Erden.
Alles wurde genau besprochen und geplant,
Transport, Deko, Verpflegung, Musik, ja sogar das „Gwand“.
Am Sonntag empfing uns der Tag mit Sonnenschein,
wie könnte es für dieses liebenswürdige Paar auch anders sein.
Die Ochsenkarren standen da mit Blumen geschmückt,
auch unser einstudiertes Lied ist halbwegs geglückt.
Mit offenem Bus und dem Musiker Roger ging’s hin zum Strand,
alle glücklich, gut drauf - und Elisabeth mit dem Hochzeitsstrauß in der Hand.
Am Anse Coco umrahmt von Granitfelsen und türkisblauem Meer,
gab es dann die offizielle Zeremonie, die mich berührt hat sehr.
Nehmt die Erinnerung von diesem wunderbaren Tag mit in Euer gemeinsames Leben,
und der liebe Gott möge euch dafür den Segen geben.

Fasziniert beobachteten wir die Riesenschildkröten auf Curieuse,
Und auch die Krabben und Krebse machten uns gar nicht nervös.
Am schattigen Plätzchen am weißen Strand, genossen wir ein köstliches BBQ, das hingezaubert wurde wie immer von unserer super Crew.

Ein Traumrevier zum Schnorcheln und Tauchen gab’s bei St. Pierre,
das wussten auch die Nesseltiere, die sich da tummelten im Meer.

Am nächsten Tag stand das Vogelparadies Cousin am Programm,
so mancher von uns vor den Moskitos „reiss aus“ nahm.

Dramaturgisch fantastisch aufgebaut,
hat der Zeitplan super hingehaut.
Nach langer Suche war der Walhai endlich da,
und wir alle schrieen begeistert „Hurraaaa“.
Rein ins „Dingi“, Flossen und Masken an,
und das einzigartige Abenteuer begann.
Das Herz klopfte mir bis an den Rand,
Heidrun fasste mich fest an der Hand.
Als wir schwammen mit dem größten Fisch der Erde,
Ich glaubte immer dran, dass ich ihn sehen werde.
Begossen wurde das mit einem Drink an Deck,
den „Sundowner“ ich mir nicht mehr will denken weg.
Mit dem Sternschnuppenbund gab’s noch eine Feier im Netz,
wir hatten freie Sicht und noch dazu eine große Hetz.

Es gäbe noch so viel zu erzählen,
ich will euch aber nicht noch länger quälen.
z.B. Gabi’s Morgenübungen mit Pilates und Yoga,
sogar der „Schabetzi“ machte mit und meinte „des mog er“.
„Irgendwos kann oiwa nu passieren“ war Ingos geflügelter Satz,
den super Film den er gemacht, ist sicher nicht für d’Katz.
Liebe Maruschka, die Muscheln die du hast für mich gefunden,
werden sicher in einem schönen Armband gebunden
.
„Listen, listen“ lehrte uns Sylvia, die Frau Notar,
das sie selbst nichts hört am Morgen, war mit bald klar.

Oft war ich nicht sicher ob Mario uns versteht,
unser Dialekt ist ja schon recht eigenwillig und verdreht.

Heidrun und Christiane waren nicht nur darauf bedacht,
zu wissen was denn grad die Schwester macht,
sondern kümmerten sich stets auch um mich,
was ich empfand mehr als beachtlich.

Mit Marcel hab ich verbracht so manche Stunden,
und hab gewonnen viele Backgammon-Runden.

Ein großes Dankeschön an Andrea und Florian,
denen ich es verdanke, dass ich bei dieser Reise dabei sein kann.

Lieber Robert, danke für das schöne Abschlussessen,
das werden wir bestimmt nicht mehr vergessen.
Die guten piiieps mit Tomaten und Knoblauch,
wären eh zuviel gewesen für unseren Bauch.

Im Namen aller unserer Reise
möchten wir danke sagen auf diese Weise.
Und dir überreichen dieses gefüllte Blatt,
für das Ihr sicher Verwendung habt.

Dass Euch alle weiterhin die Sonne im Herzen scheint
Das wünscht euch Wilma Himmelfreund (..pointner)
:pirate: :up: :sailor: :coolp: :welcome: :thanks:

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