Die Schule am Meer im Fernsehen

Die ARD berichtet am 19.August 2018, um 23:00  in der Sendung „TTT – titel, thesen, temperamente“  über die Arbeit in der Mare Mundi Feldstation auf Krk, der „Schule am Meer“

Das Fernsehteam begleitet Robert Hofrichter und seine Assistenten auf wunderbaren Ausflügen zu ausgewählten Plätzen rund um Punat auf der nordkroatischen Insel Krk. Der Beitrag kann unter diesem Link angesehen werden.

Dabei wird einiges Kulturhistorisches über die Region,  aber vor allem sehr viel Ozeanografisches und Biologisches über das Mittelmeer vermittelt, aufgelockert mit spannenden Geschichten  auch aus der K&K Monarchie, als österreichische Meeresforscher dort begannen, das Meer wissenschaftlich zu erforschen.

Hier einige Stationen der Dreharbeiten in Bildern:

Es wird sehr viel direkt an der Küste vermittelt, wo man an lebenden Beispielen die Vielfalt der Lebensräume und deren funktionalen Zusammenhänge und Abhängigkeiten gut darstellen kann.

Das alles wird mit Robert Hofrichter’s feinem Witz charmant aufgelockert – zum Beispiel wenn es eine amüsante Geschichte zum Thema aus seiner langen Zeit als tauchender Meeresforscher zu erzählen gibt.

Auch wenn’s windig ist, wird an der Küste erklärt

Die Klassen machen nicht nur Ausflüge ans Meer, ins Meer und an die Küste, sondern auch in die Orte der Insel.

Ein abendlicher Spaziergang durch das mittelalterliche Städtchen Vrbnik im Osten von Krk macht vor allem in der Vor- und Spätsaison Spaß. Dann hat man die engen Gasse für sich allein.

Zum Beispiel auch in die pittoreske mittelalterliche Stadt Krk mit ihren engen Gassen, verträumten Ecken, in die sich nette Lokale schmiegen und ihren vielen interessanten Stellen an denen man die Geschichte der Stadt, Kroatiens und des gesamten Mittelmeerraumes besonders gut plastisch darstellen kann.

Der Mensch hat den Mittelmeerraum sehr stark geprägt, viele Kulturen sind hier groß geworden. Das war nicht immer zum Besten des Meeres.

Allerdings ist die derzeitige EInflußnahme des Menschen die zerstörerischste – große Mengen an Plastik werden in das Mittelmeer eingebracht und werden noch lange das marine Leben nachhaltig beeinträchtigen.

Deshalb legt Mare Mundi besonderes Augenmerk auf die Sensibilisierung der jungen Schüler. Dazu wird auch gemeinsam Plastikmüll an den Stränden und Küstenlinien gesammelt.

Angesichts der Mengen, die in kurzer Zeit gesammelt werden können wird schnell klar, wie bedenklich dieses Problem bereits ist.

Mare Mundi ist es ein besonderes Anliegen, dieses Problem zu addressieren, es auf politischer und wirtschaftlicher Ebene endlich nachhaltig anzugehen und in den Griff zu bekommen. Dazu ist die Bewußtseinsbildung ein wichtiger Baustein. Hier geht es nicht um „Umweltaktivismus um seiner selbst Willen“, sondern um unsere Zukunft.

Ohne gesunde Meere und einem stabilen Klima wird vieles – allem voran wir selbst – von diesem Planeten verschwinden.

 

Bericht: Stefan Gyergyai-Haardt

Fotos: Alexander Heidenbauer, Mare Mundi