Die MareMundi Station Krk als außerschulischer Lernort

Dass an der MareMundi Station Krk Wissen gesammelt und verbreitet wird – und das in besonders spannender Umgebung – erlebte Astrid Hickmann als Mitglied von MareMundi immer wieder direkt vor Ort.

So wurde die Idee geboren, die MareMundi Station Krk im Rahmen einer Bachelorarbeit näher zu erforschen.

Eine empirische Arbeit entstand, die sich damit beschäftigt, wie Lernen an einem außerschulischen Lernort passiert – am Beispiel der meeresbiologischen Station auf der kroatischen Insel Krk, der MareMundi Station Krk.

Das Ziel der Arbeit war, die unterschiedlichen Aspekte zu erfassen, die Lernen an diesem außerschulischen Lernort ausmachen – die dargebotenen Inhalte, die Art und Weise der Darbietung, die unterschiedlichen Lernumgebungen sowie verschiedenen Lernsituationen. Zudem wurde dargestellt ob ein Wissenszuwachs unmittelbar nach der Exkursion auszumachen ist.

Mit einer Methodentriangulation wurden die empirischen Daten erhoben – einerseits durch eine Beobachtung, andererseits durch eine Befragung einer Schulklasse vor und nach dem meeresbiologischen Kurs.

Die Ergebnisse zeigen, dass ein ganzheitliches, vernetztes Lernen an diesem außerschulischen Lernort stattfand. Der außerschulische Unterricht war geprägt von einer großen Abwechslung an Lernumgebungen und Lernsituationen. Der theoretische Input wurde durch die Schüler/innen in authentischer Umgebung in die Praxis umgesetzt.

Besonders hob sich hervor, dass neben den Inhalten auch die Rahmenbedingungen und sozialen Faktoren eine große Bedeutung für die Schüler/innen hatten. Lernen passierte durch das Zusammenspiel dieser Faktoren. Es konnte aufgezeigt werden, dass die Wissensvermittlung über unterschiedliche Kanäle erfolgt. Zudem konnte einerseits ein Zuwachs von explizitem Wissen festgestellt werden, andererseits zeigte sich auch, dass der Aufbau von implizitem und bildlichem Wissen an diesem außerschulischen Lernort eine wesentliche Rolle inne hatten.

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Bericht und Fotos:  Astrid Hickmann