Die Charta für das Mittelmeer in einem Kurzfilm von Roland Wieland

2013 kamen in Pula Meereswissenschaftler aus mehreren Ländern zusammen, um sich Gedanken über die ökologische Zukunft des Mittelmeeres zu machen. Ihre Erkenntnisse fassten sie in einer Charta für das Mittelmeer zusammen:

Die ökologischen Probleme des Mittelmeeres sind brennender denn je. Trotz der Veröffentlichung unzähliger wissenschaftlicher Studien und der Unterzeichnung vieler internationaler Abkommen wurden die meisten erforderlichen Maßnahmen zum Schutz des Mittelmeeres nicht oder nur unzureichend umgesetzt. Gezielte Forschung, Öffentlichkeitsarbeit und Erziehung können dazu beitragen können, das öffentliche Bewusstsein und die individuelle Verantwortung zu fördern und zu verstärken.

Die versammelten Wissenschaftler riefen jeden Einzelnen auf, seine persönliche Verantwortung wahrzunehmen und die im eigenen Wirkungsbereich möglichen Schritte zu setzen. ORF-Kameramann Roland Wieland hielt die Veranstaltung auf einem sehenswerten Kurzfilm fest:

MareMundi hat die „Charta“ in 5 Sprachen übersetzen lassen:

Die Veranstaltung wurde von den Meeresbiologen Gerwin Gretschel (Universität Graz, Meeresschule Pula) und Robert Hofrichter (Präsident von MareMundi) organisiert.

Mit einem weiteren Meeresbiologen, Michael Stachowitschs (Universität Wien) haben wir über das Problem des Plastiks gesprochen, sein neues, spannendes Buch zum Thema ist vor kurzem erschienen:

Link: Buch: The Beachcomber’s Guide to Marine Debris

Stachowitsch

Das Thema ist heute aktueller denn je. Schulklassen haben die Möglichkeit im Rahmen von Projektwochen das Mediterran über und unter Wasser – und seine Gefährdung – an der „Meeresschule Pula“ und an der „Schule am Meer“ (Punat, Insel Krk) kennenzulernen.

Spannende Projektwochen für Schulklassen